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Features

SPEEDCHECK: GOPRO „HERO4 SESSION“

Ah, heute nehmen wir mal das kleine Schwarze... Kamerateil! Im Sommer sorgte GoPro mit der Markteinführung ihrer neuesten Actionkamera, der „Hero4 Session“, für Furore, denn so klein kannte man diese Art von Kameras bisher noch nicht. „Quadratisch, praktisch, gut“ gab es bisher nur im Bereich Schokolade und ich wollte herausfinden, ob das zu Recht so ist oder ob man in Zukunft auch an die kleinste GoPro denkt, wenn man den Spruch hört.

Die „Hero4 Session“ kann von der Bildauflösung nicht identisch das, was ihre große Schwester kann, so kann sie etwa keine Aufnahmen in 4k-Auflösung machen. Doch welcher Normalsterbliche braucht das schon? Die meisten von uns haben wahrscheinlich noch nicht mal einen Rechner, der mit den riesigen Dateimengen umgehen kann. Die Vorteile der „Hero4 Session“ liegen dagegen auf der Hand: Mit ihren kompakten Maßen und geringem Gewicht macht sie noch viel mehr Kamerapositionen am Fahrer und Sportgerät möglich. Übrigens kommt die Kamera ohne das zusätzliche Kunststoffgehäuse der anderen GoPros aus, ist aber dennoch wasserdicht. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass die Soundqualität besser ist, da das Mikro die gesprochenen Worte direkter abbekommt. Zudem ist die „Hero4 Session“ auch noch schlau, so erkennt sie automatisch ihre Lage und dreht das Bild von alleine in die richtige Position, wenn man sie mal kopfüber montiert hat. Man kann aber auch die Lage wie gewohnt manuell einstellen, braucht also keine Angst haben, dass sie sich beim Backflip im Wald mitten beim Filmen umstellt.
Die Kamera besitzt keinen Bildschirm, stattdessen kann sich das Bild über die App kontrollieren lassen, selbst während des Filmens. Einen Ersatzakku benötigt man auch nicht, denn der Akku ist fest in der Kamera eingebaut. Das ist einer der Nachteile, die man für die kompakten Maße in Kauf nehmen muss. Wenn die Kamera leer ist, muss sie also erst mal neu geladen werden. Anfangs ungewohnt ist, dass Videoaufnahmen an der Kamera nur im Quick-Start-Modus begonnen und beendet werden können. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich dran.

Fazit:
Ich habe die GoPro-„Hero4 Session“ sehr schnell liebgewonnen, denn ihre kompakten Maße erlauben viele neue Bildmöglichkeiten und verbessern die bisherigen. Die „Hero4 Session“ lässt sich zum Beispiel problemlos unterhalb vom Helmschirm platzieren und bleibt damit im Wald nicht mehr an Bäumen hängen. Das geringere Gewicht ist natürlich ein weiterer großer Pluspunkt der Kamera.

Preis: 429,99 Euro
Getestet von: Busty Wolter
Info: www.gopro.com

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