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SUZUKI: SCHWIERIGER EUROPA-AUFTAKT

Nach vier Übersee-Rennen, wurde der fünfte Grand Prix der Motocross-Weltmeisterschaft 2017 als erstes Rennen der Saison auf europäischem Boden ausgetragen. Die Traditions-Strecke in Pietramurata empfing die WM-Stars mit einem anspruchsvollen Layout und wenigen Überholmöglichkeiten.

Der als WM-Leader nach Europa gereiste Jeremy Seewer (Suzuki World MX2) zeigte sich in den Trainings und der Qualifikation am Samstag glänzend aufgelegt und ging hoffnungsvoll in die beiden Rennen am Sonntag. Ein schwacher Start in den ersten Lauf bremste den 22-Jährigen jedoch nachhaltig ein.

"Auf dieser Strecke ist der Start enorm wichtig, denn an der Spitze konnten alle mehr oder weniger das gleiche Tempo fahren", betonte Seewer die Bedeutung des Rennbeginns. "Ich kam leider überhaupt nicht gut ins Rennen und konnte mich nur mit viel Aufwand auf den neunten Platz nach vorne arbeiten. Das war sehr ärgerlich, denn ich wusste, dass so viel mehr möglich gewesen wäre!"

Im zweiten Rennen verlief der Start wesentlich besser und Seewer konnte sich vom fünften auf den vierten Platz verbessern. "Das war deutlich besser als im ersten Durchgang", bestätigte der Schweizer. "Aber es ist frustrierend das ganze Rennen über zu kämpfen und alles zu geben und trotzdem nur Vierter zu werden. Ohne Top-Start war es einfach nicht möglich ganz nach vorne zu fahren."

Auch Teamkollege Hunter Lawrence haderte in Italien mit seinen Starts und musste zudem das erste Rennen mit einem technischen Problem vorzeitig beenden. Rennen 2 lief hingegen deutlich besser für den Australier und Lawrence schrammte mit Rang 11 nur knapp an den Top Ten vorbei.

Zach Pichon gab in Pietramurata sein Debüt in der Europameisterschaft EMX250 und schlug sich mit Platz 12 im ersten Lauf wacker. Im zweiten Rennen am Sonntag hatte der Franzose jedoch Probleme nach einem schwachen Start richtig in Fahrt zu kommen und musste sich nach einem Sturz mit Rang 27 zufrieden geben.

Auch das Team Suzuki World MXGP mit den beiden Piloten Kevin Strijbos und Arminas Jasikonis hatte Probleme mit den extrem wichtigen Starts und konnte deshalb nur in einem Rennen in die Top Ten nach vorne stoßen.

Kevin Strijbos lag nach dem Start im ersten Rennen nur auf Rang 20, konnte sich jedoch trotz der engen Strecke kontinuierlich nach vorne arbeiten. "Das Überholen auf diesem Kurs war extrem schwierig", schilderte der Belgier die Verhältnisse auf der Strecke mit nur einer schnellen Spur. "Trotzdem ist es mir gelungen, viele Konkurrenten zu passieren, das können wir als positiven Eindruck mitnehmen."
Im zweiten Durchgang musste der 31-Jährige mit einem technischen Problem vorzeitig aufgeben, ansonsten wäre wohl erneut eine Top-Ten-Platzierung möglich gewesen.

Arminas Jasikonis fuhr im Rennen deutlich stärker als im Training und Qualifying am Samstag und konnte General Manager Stefan Everts damit positiv stimmen. "Ich denke AJ hatte einen wirklich guten Tag", betonte der Belgier. "Wir haben einige Verbesserungen am Fahrwerk vorgenommen und so konnte er am Sonntag deutlich schneller fahren. Er war einer der wenigen Piloten, die viele Konkurrenten überholen konnten und er hat keine Fehler gemacht. Seine Formkurve zeigt deutlich nach oben und ich denke in den nächsten Rennen sollte er in die Top Ten fahren können."

Der nächste Grand Prix findet am 23. April in Valkenswaard/NLD statt.

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