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SOLIDE RENNEN IN ITALIEN & AICHWALD

Ein schwieriges Wochenende hatten die beiden Piloten des Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base zu absolvieren. Während Mike Stender zur Europameisterschaft ins italienische Ottobiano reiste, ging Stefan Ekerold bei der Deutschen Open Meisterschaft in Aichwald ans Startgatter.

Auf der 1.575 Meter langen Sandbahn in Ottobiano fand Mike Stender gut in die Qualifikation und fuhr die viertschnellste Zeit in seiner Gruppe: „Damit war ich zufrieden,“ zog der Norddeutsche sein erstes Fazit. Leider gelang der Start des Eutiners nicht wie gewünscht und so reihte sich die Suzuki ans Ende der ersten zwanzig Fahrer ein. Stender fuhr trotz Probleme mit der sehr ausgefahrenen Strecke noch bis auf die zwölfte Position vor, musste aber der extremen Hitze und der Strecke Tribut zollen: „Fünf Minuten vor Ende bin ich leider eingebrochen und fiel bis auf den 15. Rang zurück.“

Etwas besser gestaltete sich der Start zum zweiten Durchgang und Mike konnte vom 15. auf den 9. Platz vorfahren. Leider wurde die extreme Hitze auch am Sonntag zum Problem und der Norddeutsche musste gegen Ende des Rennens zwei Positionen abgeben. Trotzdem ein vorzeigbares Ergebnis für den nun 15. und somit besten Deutschen der Meisterschaft: „Die beiden Laufergebnisse waren nicht gut, aber insgesamt war immerhin noch Rang 10 drin.“

Zur dritten Runde der Deutschen Meisterschaft in der Kategorie Open reiste Stefan Ekerold nach Aichwald. Der MSC „Ei­ser­ne Hand“ in Aich­wald richtete die dritte von sieben Runden zur Serie aus und präsentierte beste Bedingungen. Nicht so gut zurecht kam Stefan damit und beendete die Qualifikation auf dem achten Rang seiner Gruppe. Am Start zum ersten Durchgang sorgte zudem zu viel Wheelspin für eine schlechte Ausgangslage: „Leider ist mein Hinterrad am Start nur durchgedreht und ich bin so fast als Letzter los. Platz 13 war da alles was ging.“

Der Start zum zweiten Wertungslauf war nur geringfügig besser, doch Ekerold kämpfte sich noch bis auf den 14. Rang vor: „Es war schwer Zeit gut zu machen, da die Strecke ziemlich simple ist. Na ja, es war einer dieser Tage, die man vergessen muss. Ich freue mich trotzdem auf die nächsten Rennen und werde mich nun gezielt im Sand vorbereiten.“

Team-Chef Michael Peters zum Wochenende: „Die Kombination aus der sehr anspruchsvollen Strecke und der enormen Hitze machte es nicht leicht hier gut zu fahren. Mike hat einen guten Job gemacht, auch wenn die Ergebnisse das auf den ersten Blick nicht sagen. Wir haben zwei solide Läufe hingelegt und sind dem zehnten Tagesrang auf 15 in der Tabelle vorgerückt. Stefan erwischte schlichtweg einen schlechten Tag. Beide Starts waren nicht gut und er tat sich schwer mit dem überholen. Sein Anspruch ist höher, aber er hat wieder alles gegeben und gekämpft bis zur letzten Runde. Das ist mir wichtig! Wir hatten kein einfaches Wochenende, fuhren aber trotzdem solide Ergebnisse ein.“

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