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SUPERENDURO RIESA 2018

Gut eine Woche vor dem Auftakt der „MAXXIS FIM SuperEnduro World Championship“ 2017/2018 im polnischen Krakau, die zum zweiten Lauf am 6. Januar 2018 in der SACHSENarena Riesa erneut Station machen wird, füllt sich die Starterliste allmählich gen ihrer maximalen Kapazität. Dabei ist es noch nicht einmal die Quantität, die auf gutklassigen Sport schließen lässt, sondern die Qualität, welche die Fans mit der Zunge schnalzen lassen dürfte.

Nach derzeitigem Stand haben sich für die Top-Klasse „Prestige“ 19 Fahrer eingeschrieben, von denen der eine oder andere polnische Protagonist in Riesa wahrscheinlich nicht an den Start gehen wird, dafür aber der eine oder andere Gaststarter nachrücken dürfte. Die Hauptdarsteller haben selbstverständlich die komplette Saison im Visier, so dass für das SuperEnduro Riesa Motorsport auf höchstem Niveau praktisch garantiert ist. Gern erinnert man sich an die dramatischen Szenen mit teilweise tumultartigen Kampfhandlungen bei den Veranstaltungen der letzten Jahre. Dass das auch bei der vierten Ausgabe der Fall sein wird, dafür bürgen nicht nur unter den eingefleischten SuperEnduro-Fans sehr wohl bekannte Namen.

Angeführt wird das Feld vom Weltmeister der letzten beiden Jahre Colton Haaker aus den USA, der nach seiner inzwischen ausgeheilten Ellenbogen-Verletzung, die ihn an der Titelverteidigung in der diesjährigen US-Endurocross-Meisterschaft hinderte, wieder für das Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team an den Start gehen wird.

Dessen ärgster Widersacher war in der abgelaufenen Saison der Spanier Alfredo Gomez, der konzernintern vom KTM- ins Husqvarna-Werksteam gewechselt wurde, so dass Colton Haaker nun einen seiner stärksten Gegner im eigenen Haus hat. Der Hard-Enduro-Spezialist gewann in der letzten Saison die letzten beiden Grand Prix, setzte Colton Haaker damit noch einmal arg zu, musste sich dann aber doch mit dem Vize-Titel begnügen.

WM-Dritter wurde wieder einmal Jonny Walker. Seit 2013 hat der Pilot aus dem Team Red Bull KTM Factory Racing quasi ein Abo auf den dritten WM-Rang, ein Makel, den der drahtige Brite natürlich ablegen will.

Nach einem Jahr Pause kehrt Cody Webb, ebenfalls aus den USA, in die „MAXXIS FIM SuperEnduro World Championship“ zurück. Vor zwei Jahren zog er nur mit viel Pech gegen Colton Haaker knapp den Kürzeren und hat somit noch eine Rechnung offen.

Während man den Weltmeistern der Klasse „Junior“ der letzten beiden Jahre, dem Bayer Manuel Lettenbichler (2016) sowie dem Südafrikaner Blake Gutzeit (2017), in der Top-Klasse einiges zutrauen darf, stehen mit Billy Bolt und Alex Salvini zwei SuperEnduro-Novizen in der Starterliste, für die das gleiche gilt. Der erst 20-jährige Brite konnte 2016 den fünften Platz beim legendären Erzbergrodeo erzielen und kommt nun als amtierender britischer Extrem-Enduro-Meister unter die Hallendächer. Sein altersmäßiger Gegenpol ist der 32-jährige Italiener Alex Salvini, der 2009 Motocross-Weltmeister in der Klasse MX3 und 2013 Enduro-Weltmeister in der Klasse E2 wurde. Nun haben das klassische Enduro mit dem SuperEnduro nicht viel gemein, aber da Alex Salvini bei den in der Regel mit künstlichen Hindernissen gespickten Enduro-Super-Tests meist eine gute Figur machte, sollte er sich auch unter den Spezialisten achtbar schlagen oder kann vielleicht sogar für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Mit den Brüdern Cristobal und Victor Guerrero stellen sich zwei weitere Fahrer aus der Enduro-Weltmeisterschaft dem Kampf mit den weltbesten „SuperEnduristen“.

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