Ausgabe #67

Ausgabe #67

Hallo liebe Freunde des Dirtbiker Magazine!

ab Donnerstag, dem 22. Oktober 2020 im Handel, steht unsere Dirtbiker Magazine Ausgabe #67(11/2020) im Handel, in der wir euch wieder mit einer vielseitigen Mischung feinster Dirtbike-Themen versorgen.

News

37. ENDURO NOVEMBERPOKAL WOLTERSDORF

Wenn vom 30. Oktober bis zum 1. November der nun schon „37. Novemberpokal“ ausgetragen wird, bietet der veranstaltende MC Woltersdorf e.V. im ADMV seinem treuen und fachkundigen Publikum mit den beiden Finalläufen zur Enduro- Europameisterschaft sowie der Deutschen Enduro Meisterschaft ein volles Programm. Und da in beiden Serien in Sachen Champions 2015 die Entscheidungen noch nicht gefallen sind, ist höchste Spannung garantiert.

Die EM besteht in diesem Jahr aus vier Doppelveranstaltungen, von denen drei, nämlich Rieti in Italien am 11./12. April, Buzet in Kroatien am 30./31. Mai sowie Jämsä in Finnland am 8./9. August, bereits Geschichte sind. Die Ausgangslagen stellen sich nun folgendermaßen dar: In der klassenübergreifenden „Overall“- Wertung der FIM Enduro European Championship führt der Brite Tom Sagar bei noch 40 zu vergebenden Punkten mit deren 27 Vorsprung zwar ziemlich deutlich, doch kann beim Motorsport, allein schon wegen der besonderen Konstellation des Zusammenwirkens von Mensch und Maschine, stets alles Mögliche passieren. An Erfahrung mangelt es Tom Sagar jedenfalls nicht, denn der heute 29-Jährige wurde 2006 E2-Junioren-Europameister sowie Europameister 2013, ebenfalls in der E2 (Motorräder mit maximal 250-ccm-Zweitakt- oder 450-ccm-Viertaktmotor). Außerdem ist er achtfacher Britischer Enduro Champion und obendrein mit reichlich WM- Erfahrung ausgestattet.

Das gilt auch für den Gesamtzweiten Maurizio Micheluz. Der drei Jahre ältere Italiener wurde bereits 2003 Junioren-Europameister in der heute der E1 entsprechenden Klasse 125-ccm-Zweitakt/250-ccm-Viertakt. Nach etlichen Jahren in der Enduro-Weltmeisterschaft mit Endrang fünf als größtem Erfolg und seinem Mitwirken am Sieg der italienischen Trophy-Mannschaft bei den Six Days 2007 wurde er zum „Mister Europameisterschaft“. So gewann er 2011 und 2012 die Titel in der Kategorie E3 (Motorräder mit über 290-ccm-Zweitakt- oder über 475-ccm- Viertaktmotor), wurde 2013 und 2014 Europameister in der Klasse E1 und gewann zudem in diesen beiden Jahren jeweils die Overall-Wertung.

Gesamtdritter ist der 27-jährige Franzose Benoit Fortunato, der zwar ebenfalls mit reichlich WM-Erfahrung gesegnet ist, mit 55 Punkten auf seinem Konto aber keine Chance mehr auf den „Overall“-Titel hat.
Anders sieht es für ihn in der Klasse E1 aus. Zwar führt hier Maurizio Micheluz mit 108 Zählern, doch hinter dem Schweizer Jonathan Rossé, der auch die Deutsche Meisterschaft bestreitet und der 92 Punkte auf seinem Konto hat, rangiert Benoit Fortunato mit 88 Zählern auf dem dritten Platz.

In der Klasse E2 führt natürlich ebenfalls der in der Overall-Wertung an der Spitze liegende Tom Sagar, und zwar nach sechs Siegen in Folge mit dem Punktemaximum von 120 Zählern. Während der Italiener Diego Nicoletti mit aktuell 88 Punkten noch eine theoretische Chance auf den Titel 2015 hat, kann der Sachse Marco Neubert

mit derzeit 80 Punkten maximal noch gleichziehen, doch hieße in diesem Fall der Europameister dennoch Tom Sagar, da er die meisten Tagessiege eingefahren hat. In der Klasse E3 gibt es hingegen noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Schweden Martin Sundin, der bisher 98 Punkte eingefahren hat, dem Tschechen Radek Toman und dem Slovaken Miroslav Sevela, die derzeit 84 bzw. 81 Zähler ihr Eigen nennen. Auch hier befindet sich mit dem Franzosen Antonio Dieu ein weiterer Fahrer in lediglich theoretischer Reichweite.

In den Junioren-Klassen E1 und E2/E3 können sich die derzeit Führenden, der Italiener Nicolas Pellegrinelli und der Franzose Jeremy Carpentier genauso wenig sicher fühlen, wie der Italiener Mirko Spandere in der Klasse der unter 20-Jährigen. Besser sieht es für den Österreicher Werner Müller bei den „Veteranen“ aus, der 36 Punkte Vorsprung mit nach Woltersdorf bzw. Rüdersdorf bringt. In der Damenklasse ist die Finnin Sanna Karkkainen hingegen schon durch, hat aber ihre Teilnahme am Finale dennoch angekündigt.

Das Veranstaltungszentrum mit Fahrerlager, Maschinenabnahme, Parc Fermé und Start und Ziel ist in das Gelände des Museumsparks Rüdersdorf am östlichen Stadtrand Berlins eingebettet. Hier steht am Freitag zunächst die öffentliche Technische Abnahme ab 9.00 Uhr auf dem Programm. Das erste Highlight ist dann ebenfalls im Museumspark Rüdersdorf der allseits beliebte Flutlicht-Prolog, der aus Kapazitätsgründen diesmal allerdings ausschließlich den EM-Teilnehmern vorbehalten ist. Ab 17.00 Uhr gehen die Aktiven paarweise auf den mit zahlreichen Hindernissen gespickten und somit tollen Sport und viel Action bietenden Parallelkurs. Der Eintritt kostet 10 Euro, wobei die Eintrittskarte auch an den beiden darauffolgenden Wettbewerbstagen Gültigkeit besitzt. Wer jedoch nur am Samstag und/oder Sonntag dabei sein kann bzw. will, zahlt einmalig 5 Euro Eintritt.

Der (Block)-Start der zirka 150 EM-Teilnehmer aus 18 Ländern sowie der rund 140 Enduristen der DEM erfolgt am ersten Fahrtag über einen Rundkurs von 60 km Länge durch das Gelände des Märkischen Oderlandes sowie des Landkreises Oder- Spree 8.00 Uhr wiederum im Museumspark Rüdersdorf in der Nähe des Haupteingangs an der Heinitzstraße. Tags darauf geht es bereits 7.30 Uhr los. Dabei gehen die EM-Piloten als erste auf die Strecke und anschließend die DEM-Fahrer, wobei Teilnehmer, die in der EM und der DEM starten, ins Feld der Europameisterschaft eingegliedert werden. Als dritter Block folgen die Teilnehmer am Deutschen Enduro Pokal. Die Streckenführung und Sonderprüfungen sind für alle Fahrer gleich.

Pro Runde sind die drei Sonderprüfungen zu absolvieren. Während der Extremtest „Unter den Windrädern“ mit seinen steilen Auf- und Abfahrten im Energiepark Rüdersdorf und der sogenannte „Castrol-Test“ unter der Hochspannungstrasse am südlichen Ortsrand von Alt-Rüdersdorf, wo man wieder bis zu 25 Meter weite Sprünge erwartet, aus den Vorjahren bekannte Größen sind, ist der dritte Test direkt im hinteren Teil des Museumsparks Rüdersdorf, unweit der Kranausstellung, neu. Weitere interessante Abschnitte sind auf den Verbindungsetappen das „Schlammloch“ unweit der Schnellstraße B1/B5 nördlich von Rüdersdorf sowie der „Schleusenparcour“ an der Schleuse Woltersdorf und der „Hildebrandttest“ auf dem Gelände der Firma Hildebrandt in Woltersdorf.

Wer nicht ausschließlich wegen des 37. Novemberpokals Woltersdorf ins Märkische Oderland reisen möchte, für den bietet das Veranstaltungszentrum, der Museumspark Rüdersdorf, noch einiges mehr. So können an allen Tagen die museale Bergwerks- und Maschinentechnik sowie die historischen Gebäude einschließlich interessanter Gesteinssammlungen angeschaut werden.

Am Samstag findet ab 20.00 Uhr die Rocknacht im Kulturhaus Rüdersdorf mit der Live Band „Zig Zag“ statt.

Die öffentliche Siegerehrung erfolgt am Sonntag ab ca. 17.00 Uhr im Kulturhaus Rüdersdorf, wo neben den Siegern des hiesigen Events auch die jeweiligen Europa- und Deutschen Meister der Saison 2015 geehrt werden.
Parkplätze stehen für Besucher in der Ortsmitte Rüdersdorf an der alten Autobahnauffahrt (Am Landhof) und an jeder Wertungsprüfung zur Verfügung. Programme und Streckenpläne sowie Eintrittskarten kann der Besucher ab 28. Oktober im Welcome-Center (Kulturhaus Rüdersdorf) erwerben.

Weitere Informationen unter www.novemberpokal.de

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