Ausgabe #50

Ausgabe #50

Ab 23. Mai 2019 im Handel
Hallo liebe Freunde des Dirtbiker Magazine!
ab Donnerstag, dem 23. Mai 2019 steht unsere Dirtbiker Magazine Jubiläumsausgabe #50(6/2019) im Handel, in der wir euch wieder mit einer vielseitigen Mischung feinster Dirtbike-Themen versorgen.

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BRUNELL ENTTHRONT ARANDA

Brunell entthront Aranda

Mit dem Gesamtsieg von Jack Brunell endete das 12. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz. Nachdem der 25-jährige Brite bereits am ersten Abend des sächsischen SX-Festes als Zweiter aufs Podest gefahren war, gelang ihm dieses Kunststück auch am Samstag, womit er den Vorjahres- und zugleich Vortagessieger Gregory Aranda als „König von Chemnitz“ ablöste. Sein französischer Teamkollege war früh im Finale der Top-Klasse SX1, beim Versuch Dennis Ullrich von Rang drei zu verdrängen, gestürzt und hatte danach keine echte Chance mehr, seinen Titel zu verteidigen.

„Wegen meiner Rückenverletzung bin ich in diesem Jahr kaum gefahren und konnte erst kurz vorm Beginn der Indoor-Saison mit dem Supercross-Training beginnen. Dass es, wie schon beim Saisonauftakt des ADAC SX Cups in Stuttgart, auch hier so gut läuft, davon bin ich selbst überrascht“, meinte der strahlende Sieger später am Abend.

Mit Fabien Izoird holte sich ein weiterer Franzose den Tagessieg und haderte bei der anschließenden Pressekonferenz mit seinem, so wörtlich „blöden Sturz“ am Freitag, weshalb er anstatt Zweiter nur Vierter wurde und den möglichen Königstitel dabei praktisch schon verspielt hatte.

Als Dritter erlebte der 21 Jahre junge Deutsche Dennis Ullrich seine Auferstehung in Sachen Supercross. Nachdem der ADAC-MX-Masters-Sieger der letzten beiden Jahre das Team und das Fabrikat kurz vor Beginn der diesjährigen deutschen Hallenrennserie gewechselt hatte, verpasste er zuletzt in Stuttgart noch an beiden Tagen die Qualifikation für die Finals. Nach Platz sieben am Vortag raste er am Tag der Entscheidung in Chemnitz wieder aufs Podest, womit Erinnerungen an 2012 wach wurden. Damals gewann er im Chemnitzer Supercross-Tempel am zweiten Abend und beendete damit eine zehnjährige deutsche Durstrecke. „Die neue Streckenführung hier in Chemnitz und auch die Strecke an sich waren technisch sehr anspruchsvoll, was mir besonders liegt und mir viel Spaß bereitete“, lobte der im Saarland lebende Schwabe anschließend.

Durch das Einbeziehen der Fläche hinter der Nord-Tribüne bzw. unter der dortigen Empore hatte man den insgesamt 9.400 SX-Fans an den beiden tollen Tagen ein echtes Novum geboten. Gleichzeitig wuchs die Streckenlänge auf über 400 m an, so dass man in der kleinsten Halle im Rahmen des ADAC SX Cups schlagartig den längsten Kurs zu bieten hatte. Da in der Serie die Rundenzahlen einheitlich festgeschrieben sind, standen für die Akteure nun sogar die längsten Rennen der Saison an. Während die Renndauer zum Beispiel für das SX1-Finale bisher in der Regel zwischen sieben und acht Minuten betrug, setzte Chemnitz mit rund neuneinhalb (Freitag) bzw. neun Minuten (Samstag) als Siegerzeit neue Maßstäbe. Demzufolge kamen Kondition und Konzentration eine besondere Bedeutung zu.

Sieger der Nachwuchsklasse SX2 wurde der 18-jährige Spanier Iker Larranaga, der nach seinem Tagessieg am Freitag mittels zweier zweiter Plätze am Samstag mit den Rängen vier und drei den supercrossigen Adelstitel „Prinz von Chemnitz“ in trockene Tücher brachte. Bester Deutscher wurde hier der drei Jahre ältere Niklas Raths aus Oberzier in Nordrhein-Westfalen als Gesamtvierter.

Die SX3, die Klasse der Zwölf- bis 16-Jährigen, war an beiden Tagen eine sichere Beute für Marnique Kranz aus dem westsächsischen Mülsen. Der Lokalmatador Jeremy Sydow war am Freitagabend gestürzt und musste sich somit mit Rundenrückstand mit dem zwölften und letzten Platz zufrieden geben. Am Samstag machte es der Chemnitzer ADAC-Förderpilot besser und fuhr auf einem sichern zweiten Platz ins Ziel.

Zufrieden mit einem seiner Veranstaltungshighlights war am Ende auch Michael Kynast, der Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. Er sagte: „Ich glaube, dass wir unseren Supercross-Fans wieder einen tollen Event mit grandiosen Openings und faszinierenden Showelementen sowie natürlich erstklassigem Motorsport geboten haben. Mit der Zuschauerresonanz bin ich durchaus zufrieden, wohlwissend, dass wir uns diesbezüglich noch etwas steigern können. In diesem Jahr haben wir neue Erde angeschafft, und auch die in die Strecke integrierte Tunneldurchfahrt war eine sehr gute Idee und hat viel positives Echo hervorgerufen. Ich danke unserem langjährigen Partner, dem MSC Lugau, als sportlichem Ausrichter für die aufopferungsvolle Mitarbeit und natürlich auch dem ADAC Sachsen, der bei unserer zwölften Ausgabe das Titelsponsoring übernommen hat. Mit solch starken Partnern an der Seite freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.“

Weitere Infos zum 12. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz gibt es unter www.supercross-chemnitz.de

Der Termin für die angesprochene Fortsetzung steht indes schon fest. Da man am traditionellen Termin, dem letzten November-Wochenende, festhält, werden die Könige der Lüfte am 27. und 28. November 2015 zum nächsten Stelldichein in Chemnitz erwartet.

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