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ECHT, DER ENDUROCUP, DIE HERAUSFORDERUNG AUS THÜRINGEN GEHT IN DIE 13TE SAISON

Es war im Jahr 2006, als zum ersten Mal Mario Dietzel, den Countdown herunter zählte und damit den Start zum allerersten Rennen des EnduroCup ECHT, der Herausforderung aus Thüringen freigab. "Eigentlich ist es fast schon nicht mehr wahr, wenn man dran zurückdenkt. In diesem Jahr starten wir nun in unsere 13. Saison", erinnert sich Dietzel, der mit einigen Enduro-Enthusiasten aus dem Thüringischen Saalfeld die neue Rennserie ins Leben rief.

Gefahren wird beim Endurocup auf abgesteckten Rundkursen von fünf bis 20 Kilometern Länge. Je nach Länge und Schwierigkeit des Kurses wird schon vor dem Start eine Anzahl an Runden festgelegt, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 10 Klassen von Einsteigern über Teams bis hin zu einer Damenklasse antreten können. Dafür sind maximal vier Stunden und 59 Sekunden Zeit. "Wie sich die Teilnehmer die Rennen einteilen, ob sie auf den Etappen alles geben und es etwas ruhiger angehen lassen, das liegt an jedem selbst." Die Anzahl der vorgegebenen Runden variiert im Übrigen in den verschiedenen Klassen.

"Auf jeder zu fahrenden Runde warten eine oder mehrere Sonderprüfungen, auf denen es dann gilt, denn dann wird auf Zeit gefahren." Mit der Addition der Sonderprüfungszeiten wird der jeweilige Klassensieger ermittelt. Natürlich immer vorausgesetzt, dass die vorgegebene Rundenanzahl im Zeitlimit geschafft wurde", so Dietzel weiter.

Die Einschreibung zum Endurocup ist bereits seit einigen Tagen auf der Website der Rennserie unter www.endurocup.de möglich.

Geplant sind in diesem Jahr acht Rennwochenenden, wobei die erste Veranstaltung vom 30. März bis zum 2. April ein Trainingswochenende ist. Bei dem geht es nicht um Meisterschaftspunkte, sondern vor allem darum geht, die Rennserie kennen zu lernen. "Dazu fahren wir ins polnische Bogatynia, wo wir nahezu unbegrenzte Möglichkeiten haben, was die Streckengestaltung angeht." Bogatynia befindet sich direkt an der deutsch-polnischen Grenze, nur ein paar Kilometer von Görlitz entfernt.

Unbegrenzt sind die Möglichkeiten, weil es sich um einen teils aktiven und teils stillgelegten riesigen Tagebau handelt. "Wir fahren dort natürlich nur in den stillgelegten Bereichen." Für das Trainingswochenende zu Ostern wird in Bogatynia übrigens keine Strecke abgesteckt werden. Vielmehr werden die ECHT-Mannen mit zwei eigens für dieses Wochenende engagierten Trainern anreisen, die dem jeweiligen technischen Leistungsstand der Teilnehmer entsprechend, geführte Touren durch das Gelände leiten. Zudem gibt es auf dem Gelände eine permanente Motocross-Strecke.

Die sportliche Saison beginnt am 7./8. April im bayrischen Zirndorf. Dort werden, wie auch an allen darauffolgenden Rennwochenenden die ersten Punkte für das im Rahmen der Endurocup-Wochenenden ECHT-3-Stunden-Enduro vergeben. Beim Echt-3-Stunden-Enduro werden die gleichen Strecken befahren, wie auch zur Cup-Wertung, allerdings wird es keine Sonderprüfungen geben. Beim 3-Stunden-Enduro geht es darum, innerhalb der vorgegebenen Rennzeit so viele, wie möglich, Umläufe zu absolvieren.

Der zweite Renntermin steht Ende April im Tagebau im thüringischen Döbritz an. Die Kultveranstaltung, die schon von Beginn an im Veranstaltungskalender von ECHT steht, ist eines der Highlights der Saison und seit Jahren Garant für hochklassigen Endurosport.

Weiter geht es in Frankenberg in Sachsen, bevor man dann zum zweiten Mal im Verlauf des Jahres, diesmal für Meisterschaftspunkte, nach Bogatynia fährt. Am ersten Juliwochenende sind Endurocup und 3-Stunden-Enduro in Mitterteich zu Gast. Es folgt das Rennwochenende in Dieskau bei Halle an der Saale, bevor es Mitte August zum zweiten "Auslandseinsatz" geht. Im tschechischen Drmoul, nur ein paar Kilometer von Mitterteich entfernt, geht es dann um Punkte. Bei dem Veranstaltungsgelände handelt es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz, auf dem es einen permanenten Motocross- und einen Endurokurs gibt. "Wir haben die Möglichkeit locker Runden mit einer Fahrtzeit von 15 bis 20 Minuten abzustecken", freut sich Dietzel. Auf dem Gelände ist ECHT nach der Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal zu Gast im Nachbarland.

Zum Finale kehrt die Rennserie ECHT mit den Läufen zur 3- und 4-Stunden-Meisterschaft nach Thüringen zurück. Am 29. und 30. September gilt es in Großlöbichau in der Nähe von Jena, die Meisterschaft perfekt zu machen.

"Alle Termine und Infos zur Einschreibung gibts auch auf unserer Website, wo rechtzeitig vor den Rennterminen auch Zeitpläne, Anreiseinformationen und alles Wichtige rund um die Serien zu finden ist."

Mehr Infos zur Serie gibt es auf www.endurocup.de

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