FIM ENDURO-EUROPAMEISTERSCHAFT: SPEKTAKULÄRE KÄMPFE ERÖFFNEN DIE SAISON 2026 IN TAMÁSI
Die Enduro-Europameisterschaft 2026 startete offiziell am 25. und 26. April in Tamási, Ungarn, und läutete damit eine neue Saison einer der anspruchsvollsten und technisch herausforderndsten Disziplinen Europas ein. Die Meisterschaft, bekannt für ihre Kombination aus Ausdauer, Präzision und Vielseitigkeit, bringt erneut die besten Fahrer des Kontinents zusammen und bestätigt damit ihre Rolle als wichtige Plattform der internationalen Enduro-Szene.
Die erste Runde in Ungarn stellte Fahrer und Maschinen gleichermaßen vor eine echte Herausforderung. Die abwechslungsreiche Strecke und der intensive Zeitplan setzten die Messlatte für die Saison von Anfang an hoch. Bereits in den ersten Sonderprüfungen erwies sich der Wettbewerb in allen Kategorien als eng, minimale Zeitabstände und ständige Positionswechsel, unterstrichen das hohe Niveau des Teilnehmerfeldes.
Tag 1
Der Auftakttag wurde vom Ungarn Roland Liszka (Triumph) dominiert, der sich mit einer starken und konstanten Leistung in allen Wertungsprüfungen den Gesamtsieg sicherte und sich damit sofort als einer der Hauptfavoriten der Saison etablierte.
In der Kategorie E1 holte sich der Italiener Lorenzo Macoritto (Husqvarna) nach einer soliden Fahrt den Sieg, während Daniel Mundell (KTM) in der Kategorie E2 die schnellste Zeit fuhr.
In der Kategorie E3 sicherte sich der Deutsche Luca Fischeder (Sherco) den Sieg und bestätigte damit seine Stärke auf dem anspruchsvollen ungarischen Terrain.
Auch in den Juniorenkategorien wurden hochklassige Leistungen gezeigt: Liszka gewann gleich zweimal, nämlich Junior1, während Matyáš Chlum (Sherco) in Junior2 triumphierte.
In der Jugendklasse erwies sich der Franzose Leo Lavesvre (Fantic) nach einem intensiven Renntag als der Fahrer, den es zu schlagen galt.
Tag 2
Der zweite Tag bestätigte die Dominanz von Roland Liszka (Triumph), der mit einer weiteren herausragenden Leistung erneut die Gesamtwertung anführte und vor heimischem Publikum ein perfektes Wochenende krönte.
Hinter ihm komplettierten Luca Fischeder (Sherco) und Lorenzo Macoritto (Husqvarna) das Gesamtpodium, während Davide Soreca (Sherco) knapp außerhalb der Top Drei blieb.
In allen Kategorien erwies sich Konstanz erneut als entscheidend. Fischeder bestätigte seine Stärke in der E3, während die Kämpfe in E1 und E2 eng blieben und mehrere Fahrer im Laufe des Tages die Positionen wechselten.
In der Jugendklasse wiederholte Leo Lavesvre (Fantic) seinen Sieg und untermauerte damit seine Dominanz vor Raphaël Raynaud (Fantic) und Davide Cabass (Yamaha), der erneut eine starke Leistung zeigte.
Die Teamwertung sorgte für zusätzliche Spannung am Wochenende und belohnte Konstanz und Teamleistung über beide Tage hinweg.
Das Osellini Moto Team sicherte sich mit der perfekten Punktzahl von 40 Punkten (20+20) den Gesamtsieg dank der herausragenden Leistungen von Roland Liszka (Triumph), Nicholas Tomasi (Husqvarna), Davide Pellizzaro (KTM) und Lorenzo Macoritto (Husqvarna).
Platz zwei ging mit 32 Punkten (15+17) an das Team Enduro-Germany, mit starken Beiträgen von Yanik Spachmüller (Triumph), Pascal Sadecki (Fantic), Luca Fischeder (Sherco) und Tim Apolle (Beta).
Diligenti/TNT komplettierte das Podium mit ebenfalls 32 Punkten (17+15), vertreten durch Niko Guastini (KTM), Alfie Webb (KTM), Daniel Mundell (KTM) und Riccardo Fabris (KTM).
Mit einem äußerst wettbewerbsintensiven und anspruchsvollen Auftakt hat die Enduro-Europameisterschaft 2026 einen spannenden Start hingelegt und verspricht eine Saison mit intensiven Rennen, während die Fahrer nun den nächsten Runden im Kampf um die Europameistertitel entgegenblicken.
Ergebnisse FIM Enduro-European-Championship 2026 Tamási, Ungarn
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