Ausgabe #52

Ausgabe #52

Hallo liebe Freunde des Dirtbiker Magazine!
ab Freitag, dem 19. Juli 2019 im Handel, steht unsere Dirtbiker Magazine Ausgabe #52(8/2019) im Handel, in der wir euch wieder mit einer vielseitigen Mischung feinster Dirtbike-Themen versorgen.

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Morgen, am 10.Oktober, ist es endlich wieder Soweit und ab 21:30 Uhr batteln sich wieder die besten Motocross Fahrer auf der schnurgeraden Red Bull Straight Line! In diesem Jahr ist auch unser Deutscher Ken Roczen mit am Start und wir sind gespannt wie er sich mit dem "gradeaus Format" anfreundet!

Hier noch der neuste Trailer zu heiß machen auf das Event:

Was ist die richtige Straight Rhythm Strategie?
Roczen, die Stewarts, Pastrana und Wilson erklären Ihre Taktik für den Moto X Event des Jahres

Es gibt definitiv kein Motocross Rennen, das mit dem Red Bull Straight Rhythm vergleichbar ist. Bezüglich Speed, Spannung und Action für den Zuschauer ist dieses Format das heftigste Zweirad-Sprint-Rennen auf Dirt überhaupt.

Beim Straight Rhythm gibt es keine einzige Kurve, was aber nicht bedeuted, dass es der ca. 750 Meter-Track nicht wirklich in sich hat. Das Ding ist nur für absolute Profis gebaut und selbst ein guter Fahrer hätte seine Probleme – ohne Crash – das Ding bis zum Ende zu fahren. Das Tempo, das die besten Rider der Welt auf dem Track dann vorlegen, ist nochmal eine ganz andere Geschichte.

Wie beim Supercross geht es um Präzision und darum, mit dem Bike genau im Rhythmus der Jumps, Whoops und anderen Obstacles zu sein, um mit maximalem Tempo jede Sektion wegzuballern. Ein kleiner Fehler auf einem SX-Track ist fatal, aber hier sieht der Rider seinen Konkurrenten davonziehen und steht dadurch noch mehr unter Druck und der nächste Fehler ist quasi vorprogrammiert, wenn man sich mental nicht 200% unter Kontrolle hat.

Die Taktik
Grundsätzlich lässt sich die elementare Taktik folgendermaßen zusammenfassen: Mit Holeshoot Attitüde aus dem Gate, Arschbacken bis zu Ziel extrem fest zusammenkneifen, Vollgas halten, wo es geht, und so schnell wie möglich über die Strecke hämmern, mit dem Zielbogen fest im Visier. Das Problem dabei und der weitere Vorsatz ist, bei der ganzen Aktion noch geschmeidig und präzise zu fahren und Kraft und Stärken an den passenden Stellen der Strecke einsetzen.

Einfacher ausgedrückt ist es quasi klassische Musik und Death Metal in einem gediegenen Song unterzubringen. Alles klar?

Jedes Duell beim Straight Rhythm ist wie ein komplettes Supercross-Rennen, das 2 Fahrer in ca. 60 Sekunden mit maximaler Power und dem Messer zwischen den Zähnen austragen. Der kleinste Patzer wird sofort ultimativ bestraft, indem der Gegner davonzieht. Genau das ist es, was den Event ausmacht. Das Format und der Track trennen – für die Zuschauer klar sichtbar – gnadenlos die Spreu vom Weizen.

Fahrern wie dem Deutschen Ken Roczen oder Vorjahressieger James Stewart spielt das Format genau in die Karten. Beide sind absolute Ausnahmetalente, die auf einer solch anspruchsvollen Strecke mit ihrem PS-Monster scheinbar verschmelzen, und sie denken nicht im Ansatz darüber nach, wie sie ihr Bike durch die Sprünge bewegen müssen, sondern agieren rein intuitiv, wie eine Einheit. Ihre unwahrscheinlichen Bike-Skills und unglaubliche Reaktionsfähigkeit auf dem Motorrad machen diese Synergie möglich.

Bei Motocross- und Supercross-Rennen suchen sich Fahrer markante Stellen am Streckenrand (Banner, Bäume, etc.), um zu visualisieren, in welche Sektion sie gleich einbiegen werden noch bevor es passiert. Dadurch sind sie optimal vorbereitet, um ihre Pace anzupassen oder ein Überholmanöver vorzubereiten. Dieser Trick funktioniert beim Straight Rhythm aber nicht, da es Full Metal geradeaus durch Sektionen geht, welche sehr ähnlich, aber durch unterschiedlich Abstände nie gleich sind. Wer seine Hausaufgaben macht und sich den Track exakt in den Helm programmiert hat, ist also klar im Vorteil.

Vom Supercross wissen wir, das Whoop Sektions immer klassische Seperatoren sind. Beim Red Bull Straight Rhythm gilt diese Weisheit noch mehr. Für Travis Pastrana waren es im letzten Jahr genau diese Sektionen, welche ihn im Rennen "am Leben" gehalten haben. Die Whoops nehmen auf der Gesamtstreckenlänge eine Menge Meter in Anspruch und sind definitiv technisch der härteste Teil für die Fahrer. Vince Friese beschreibt es so: "Die Fahrer, welche beschließen mit der maximalen Motorenleistung in und durch die Whoops zu gehen werden beim Rennen vorne dabei sein."

Hier schon mal ein Vorgeschmack, wie Mr. Pastrana das Gelernte auf die Strecke umsetzt. Natürlich flippt der Nitro Circus Star durchs Ziel, wie könnte es auch anders sein!

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