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ADAC MX MASTERS: SIMON LÄNGENFELDER SETZT SICH IM DREIKAMPF UM DEN SIEG DURCH

Bei der zweiten Veranstaltung des ADAC MX Masters erlebten die zahlreichen Fans am Wochenende einen spannenden Schlagabtausch zwischen dem MX2-Weltmeister Simon Längenfelder (D/Red Bull KTM Factory Racing Team), dem Tabellenführer Max Nagl (D/Dörr Motorsport Triumph Racing) und dem amtierenden Champion Roan van de Moosdijk (NL/KTM Kosak Racing Team). Längenfelder setzte sich nach drei Wertungsläufen bei herausfordernden Bedingungen auf der Tiefsandstrecke vor Nagl und van de Moosdijk durch.

Längenfelder: Premiere gelungen

Bei seinem Gaststart im ADAC MX Masters setzte Längenfelder erstmals eine 450 ccm KTM bei einem Rennen ein. Im ersten Lauf am Samstag lieferte er sich mit Nagl das ganze Rennen über ein sehenswertes Duell, das bis zur Ziellinie offen blieb. Doch Längenfelder behielt am Ende die Oberhand vor Nagl und Maximilian Spies (D/Becker Racing). Van de Moosdijk arbeitete sich nach dem Start aus dem Mittelfeld bis auf den vierten Platz vor Jere Haavisto (FIN/Schmicker Silve Racing) vor.

Am Sonntag ging im zweiten Lauf Nagl mit dem Red Bull Holeshot an die Spitze. Doch innerhalb der ersten Runde übernahm van de Moosdijk die Führung. In der zweiten Runde zog auch Längenfelder an Nagl vorbei. Nach fünf Runden konnte Längenfelder die Führung übernehmen und sich im weiteren Rennverlauf einen kleinen Vorsprung vor van de Moosdijk herausfahren. Dieser geriet zum Rennende noch unter starken Druck von Nagl, dem jedoch bei einer Attacke in der letzten Runde das Vorderrad wegrutschte, wodurch er stürzte, aber dennoch auf Platz drei ins Ziel kam. Spies und Haavisto rundeten die Top-Fünf ab.

Im dritten Lauf ging der Red Bull Holeshot an Noah Ludwig (D/KTM Sarholz Racing Team), doch nach einer Runde ging Nagl in Führung. Einen Umlauf später waren auch Längenfelder und van de Moosdijk an Ludwig vorbeigezogen. Nagl fuhr in Folge schnell einen Vorsprung vor seinen Verfolgern heraus. Nach dem ersten Renndrittel zog van de Moosdijk an Längenfelder vorbei auf die zweite Position. Kurze Zeit später eroberte Spies den fünften Platz von Nico Koch (D/Becker Racing). An der Spitze veränderten sich die Positionen bis ins Ziel nicht mehr, wodurch Nagl vor van de Moosdijk, Ludwig und Spies siegte.

In der Veranstaltungswertung ging damit der Sieg an Längenfelder vor Nagl und van de Moosdijk. Spies und Koch rundeten die Top-Fünf ab. In der Meisterschaft baute Nagl seine Führung um fünf Punkte vor van de Moosdijk aus. Spies übernahm den dritten Platz von Koch, Ludwig liegt auf Rang Fünf.

„Ich wusste vor dem Wochenende nicht, was ich auf dem großen Bike erwarten konnte, und habe von Session zu Session dazu gelernt. Im dritten Lauf habe ich mich dann etwas zurückgenommen und Max und Roan ziehen lassen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und ich hatte sehr viel Spaß vor so vielen tollen Fans zu fahren“, freute sich Längenfelder.

„Dreetz ist die anspruchsvollste Strecke des Jahres und somit war das ganze Wochenende sehr anstrengend. Im zweiten Lauf habe ich anfangs etwas zu ruhig gemacht, um die Kräfte zu schonen, und den Anschluss an Simon und Roan verloren. Da ging mir dann am Ende die Zeit aus. Im dritten Lauf habe ich deshalb von Anfang an Druck gemacht und das hat sich ausgezahlt. Das Duell mit Simon am Samstag hat sehr viel Spaß gemacht und die Fans haben für eine stadionartige Stimmung gesorgt. In der Meisterschaft ist es eng zwischen Roan und mir, deshalb bin ich glücklich, ein paar Punkte Vorsprung ausgebaut zu haben“, war Nagl zufrieden.

„Am Samstag konnte ich meinen Speed aus der Qualifikation nicht in das Rennen übertragen. Am Sonntag gelang mir das deutlich besser, und vor allem im zweiten Lauf habe ich mich so gefühlt, wie ich es von mir gewohnt bin. Ich nehme aus diesem Wochenende sehr viel Positives mit“, sagte van de Moosdijk.

Alle Rennen beider Veranstaltungstage können als Re-Livestreams oder in Einzelrennen kostenlos über die Playlist ADAC MX Masters auf dem ADAC Motorsport YouTube-Kanal angeschaut werden. 

Ergebnisse Dreetz

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