ENDURO-EUROPAMEISTERSCHAFT: LUCA FISCHEDER GLÄNZT IN PIEDILUCO
Die Enduro-Europameisterschaft 2026 wurde in Piediluco, Italien, fortgesetzt. Der zweite Lauf der Saison führte die Fahrer zu einer der bekanntesten Enduro-Strecken des Landes. Mitten in Umbrien gelegen, bot das Event anspruchsvolle Sonderprüfungen in technischem Waldgelände. Schnelle Abschnitte wurden mit herausfordernden und selektiven Passagen kombiniert, die Konstanz, Präzision und Ausdauer belohnten.
Nach dem Saisonauftakt in Tamási, Ungarn, wo sich Lokalmatador Roland Liszka frühzeitig an die Spitze der Meisterschaft setzte, bot der italienische Lauf ein weiteres intensives Rennwochenende, an dem die Fahrer in allen Kategorien um wertvolle Meisterschaftspunkte kämpften.
Am Samstag, dem ersten Renntag, gab es einen neuen Gesamtsieger
Der Deutsche Luca Fischeder (Sherco) zeigte eine herausragende Leistung und sicherte sich den Gesamtsieg. Fischeder zählte den ganzen Tag über konstant zu den schnellsten Fahrern und gewann zudem die E3-Kategorie.
Der Italiener Thomas Oldrati (Honda) belegte nach seinem Sieg in der E2-Klasse den zweiten Platz in der Gesamtwertung, während ein weiterer Italiener, Lorenzo Macoritto (Husqvarna), dank seines Sieges in der E1-Klasse das Gesamtpodium komplettierte.
WM-Führender Roland Liszka (Triumph) blieb im Titelrennen und gewann die Juniorenklasse 1, während er in der Gesamtwertung Fünfter wurde. In der Juniorenklasse 2 setzte sich der Finne Juho Ahokas (Beta) nach einer starken und konstanten Fahrt durch.
Auch in der Jugendklasse gab es ein enges Rennen. Nachdem Leo Lavesvre (Fantic) beide Tage in Ungarn dominiert hatte, konnte er seine Siegesserie nicht fortsetzen. Der Italiener Matteo Antonella (Sherco) errang einen beeindruckenden Sieg vor Diego Pitzoi (Husqvarna), während Lavesvre den dritten Platz belegte.
Der zweite Renntag, Sonntag, gehörte erneut Luca Fischeder
Luca Fischeder konnte seine hervorragende Form mit einem zweiten Gesamtsieg in Folge bestätigten. Der Deutsche fuhr in allen Wertungsprüfungen ein hohes Tempo und krönte damit ein perfektes Wochenende, wodurch er seine Position im Kampf um die Meisterschaft weiter festigte.
Hinter ihm sicherte sich Thomas Oldrati nach seinem Sieg in der E2-Klasse erneut den zweiten Gesamtrang, während Roland Liszka nach einer weiteren souveränen Fahrt in der Junior 1-Klasse als Dritter wieder auf das Gesamtpodium zurückkehrte. Davide Soreca (Sherco) verpasste das Gesamtpodium nur knapp, feierte aber den Sieg in der E1-Kategorie, während der Finne Juho Ahokas (Beta) mit der Wiederholung seines Sieges in der Junior 2-Klasse einen weiteren erfolgreichen Tag abschloss.
Auch die Jugendklasse brachte ein anderes Ergebnis als der Saisonauftakt. Diego Pitzoi holte sich den Sieg vor Matteo Antonella, während Davide Cabass (Yamaha) nach einer weiteren konstanten Leistung den dritten Platz belegte. Das Ergebnis bestätigte die wachsende Wettbewerbsfähigkeit der Kategorie, in der nun mehrere Fahrer um den Sieg mitfahren können.
Der italienische Lauf hat den Meisterschaftskampf deutlich durcheinandergewirbelt. Nach Roland Liszkas Dominanz in Ungarn avancierte Luca Fischeder in Piediluco mit einem makellosen Doppelsieg zum herausragenden Fahrer.
Die spannenden Duelle in den Kategorien E1, E2, Junioren und Jugend unterstrichen die hohe Wettbewerbsdichte der Enduro-Europameisterschaft 2026.
Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf den dritten Lauf, in dem der Kampf um die Europameistertitel voraussichtlich noch intensiver werden dürfte.
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