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MINI ENDURO EUROPEAN CUP 2026: ZWEITE RUNDE IM UNGARISCHEN NAGYTARCSA

Der Mini Enduro European Cup 2026 wurde mit seiner zweiten Runde im ungarischen Nagytarcsa fortgesetzt und bestätigte damit erneut seinen Status als eine der wichtigsten Entwicklungsplattformen für junge Enduro-Fahrer in Europa. 

Die Rennserie bringt vielversprechende Talente aus ganz Europa zusammen und bietet jungen Fahrern die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln und gleichzeitig die technischen, physischen und mentalen Fähigkeiten zu entwickeln, die für den Aufstieg in die höchsten Ligen des Sports erforderlich sind.

Fünfzig Fahrer aus zwölf europäischen Nationen trafen sich in Nagytarcsa zu einem intensiven Wettkampfwochenende auf einem anspruchsvollen 24,7 km langen Kurs mit jeweils einer Enduro- und einer Cross-Prüfung pro Runde. Die Cross-Prüfung kombinierte Hochgeschwindigkeitspassagen mit Trial-inspirierten Hindernissen, während die Enduro-Prüfung die Fahrer durch Wälder, steile Anstiege, Abfahrten und offene Grasflächen führte. Bei trockenem und überwiegend sonnigem Wetter am gesamten Wochenende mussten die Teilnehmer den technischen Kurs, der von der ersten bis zur letzten Prüfung Konstanz, Ausdauer und Präzision verlangte, bewältigen.

Erster Renntag

Der Auftakttag gehörte dem Spanier Eric Wic Huertas (Alfer), der sich nach seinem zweiten Platz beim Auftakt in Frankreich eindrucksvoll zurückmeldete und die schnellste Gesamtzeit sowie den Sieg in der 125-Mini-Kategorie errang. Huertas stoppte die Uhr bei 34:33,95 Minuten und verwies den Italiener Andrea Surini (Beta) auf den zweiten Platz.

Der Pole Franciszek Harazin (GasGas) komplettierte das Gesamtpodium nach einer weiteren beeindruckenden Fahrt. Oscar Arrias (Husqvarna) und Viktor Kallur (Husqvarna) spielten den ganzen Tag über eine starke Rolle und kämpften bis zu den letzten Wertungsprüfungen um einen Podiumsplatz. 

Auch in der Junior-85-Klasse lieferten sich die Fahrer ein spannendes Rennen, das Tim Raffard (Husqvarna) nach einer konstant starken Leistung in beiden Wertungsprüfungen vor Alex Esteban Puig (Alfer) und Maximilian Dorfer (Husqvarna) für sich entschied.

In der Mini-Junior 65-Kategorie war Nathan Jay Caputo (Yamaha) der Fahrer, den es zu schlagen galt, und sicherte sich den Sieg vor Emil Doras (Yamaha) und Sebestyén Szép (KTM).

Bei den Frauen erwies sich Adela Godino Gomez (Beta) als schnellste Fahrerin in der Women 125 Mini-Klasse und landete vor Pauline Nicon (Husqvarna) und Anika Dal Pezzo (KTM). Leider musste Carla Castellano Gálvez (Husqvarna) aufgrund einer Ellbogenverletzung aufgeben, obwohl sie für fit erklärt wurde, am zweiten Tag zurückzukehren.

Die Kategorie „Women Junior 85“ gehörte erneut Natalie Sekotová (KTM) vor Mia Abelein (Husqvarna) und Smilla Stahre Sturesson (Husqvarna), während Norbert Vágó Jr (Valenti Racing) den Sieg in der 50 Mini-Klasse holte.

Achtundvierzig Fahrer haben die anspruchsvolle Strecke erfolgreich absolviert; trotz der zunehmend staubigen Bedingungen wurden keine schwerwiegenden Unfälle gemeldet.

Zweiter Renntag

Die technisch anspruchsvolle Strecke erwies sich am zweiten Renntag erneut als eine herausfordernde Aufgabe. In der 125-Mini-Klasse lieferten sich vier Fahrer einen packenden Kampf um den Gesamtsieg. Andrea Surini (Beta) war fest entschlossen, das Ergebnis vom Vortag zu revanchieren.

Der Italiener zeigte eine herausragende Leistung und sicherte sich sowohl den Gesamtsieg als auch den Sieg in der 125-Mini-Klasse. Eric Wic Huertas belegte mit nur 6,95 Sekunden Rückstand den zweiten Platz, während Viktor Kallur nach einer weiteren starken Fahrt das Podium komplettierte. Auch Oscar Arrias blieb bis zum Schluss im Rennen und unterstrich damit die außergewöhnliche Leistungsdichte in dieser Klasse.

In der Junior-85-Kategorie holte sich Alex Esteban Puig (Alfer) nach einer weiteren exzellenten Leistung den Sieg, knapp vor Tim Raffard, während Maximilian Dorfer mit dem dritten Platz erneut einen Podiumsplatz erreichte.

In der Mini-Junior-65-Klasse krönte Nathan Jay Caputo (Yamaha) ein perfektes Wochenende mit seinem zweiten Sieg in Folge. Emil Doras belegte erneut den zweiten Platz, während Sebestyén Szép als Dritter das Podium komplettierte.

In der Kategorie Women 125 Mini lieferten sich Adela Godino Gomez (Beta) und Pauline Nicon ein weiteres spannendes Duell. Nachdem Nicon die Anfangsphase angeführt hatte, steigerte Godino ihr Tempo kontinuierlich und sicherte sich ihren zweiten Sieg in Folge an diesem Wochenende. Nicon wurde erneut Zweite, Anika Dal Pezzo komplettierte das Podium als Dritte.

In der Klasse Women Junior 85 dominierte Natalie Sekotová (KTM) erneut das Feld und fuhr einen weiteren Sieg ein, vor Mia Abelein und Smilla Stahre Sturesson.

In der Kategorie 50 Mini verlief das Rennen anders als am Samstag, nachdem Norbert Vágó Jr. (Valenti Racing) vorzeitig aufgeben musste und damit die Chance auf einen neuen Rennsieger am zweiten Tag eröffnete.

Nach einem weiteren hart umkämpften Wochenende in Ungarn stellte der Mini Enduro European Cup einmal mehr das herausragende Niveau der jüngsten europäischen Offroad-Fahrer unter Beweis. 

Angesichts der immer enger werdenden Meisterschaftskämpfe in allen Kategorien bestätigte die Rennserie ihre Bedeutung als wichtiges Sprungbrett für die Entwicklung der nächsten Generation europäischer Enduro-Talente.

Ergebnisse Mini-European-Enduro-Cup 11-12.07.2026, Nagytarcsa, Ungarn

FIM Europe Enduro & Rally

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