PRESTON CAMPBELL BAUT SEINE FÜHRUNG IN DER RALLY2-KATEGORIE AUS, WÄHREND MARTIM VENTURA DAS DAKAR-PODIUM ANPEILT
Preston Campbell baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus, während Teamkollege Martim Ventura seinen stetigen Aufstieg fortsetzte und nun knapp hinter dem provisorischen Podium liegt.
Die neunte Etappe bot den Fahrern des Monster Energy Honda HRC-Teams eine anspruchsvolle Mischung aus Terrain, mit schnellen Canyon-Strecken, Off-Piste-Abschnitten und scheinbar endlosen Dünen. Die 418 km lange Wertungsprüfung von Wadi ad-Dawasir zum Marathon-Camp barg zusätzliche Gefahren, darunter Tiere, die ständige Aufmerksamkeit erforderten.
Mit einem Vorsprung von neuneinhalb Minuten in der Rally2-Kategorie startete Campbell in den Tag und verfolgte seit der Übernahme der Gesamtführung auf der vierten Etappe eine kontrollierte Strategie, die auf Konstanz und Fehlervermeidung setzte. Diese Strategie zahlte sich erneut aus: Der junge Amerikaner baute seinen Vorsprung mit einem dritten Platz auf der Etappe weiter aus und vergrößerte seinen Gesamtvorsprung auf 17 Minuten und 28 Sekunden, während sich die Rallye ihrem Ende nähert.
Ventura hatte anfangs Schwierigkeiten, seinen Rhythmus zu finden und verlor wertvolle Zeit durch ein frühes Navigationsproblem. Trotz dieses Rückschlags verbesserte er sich in der Gesamtwertung um einen Platz und liegt nun auf dem vierten Rang. Der letzte Podiumsplatz ist für ihn in greifbarer Nähe, er liegt nur fünf Minuten hinter Ruy Barbosa.
Da die Fahrer erneut unter Marathonbedingungen – Zelte, Matratzen und Schlafsäcke – auf die Probe gestellt werden, ist Ausdauer bei der Dakar weiterhin genauso wichtig wie Geschwindigkeit. Wenn die zehnte Etappe bei Sonnenaufgang startet, werden sowohl Campbell als auch Ventura eine reibungslose und problemlose Rückfahrt nach Bisha anstreben, wo sie wieder mit ihrem Team zusammentreffen werden.
Preston Campbell: „Es war eine harte Etappe, insbesondere die Navigation war knifflig, aber zum Glück habe ich im Vergleich zu den anderen Fahrern nur wenig Zeit verloren. Ich bin im Marathon-Camp angekommen, mein Bike ist in Ordnung, ich fühle mich stark und bin bereit für morgen.“
Martim Ventura: „Es war eine kurze Etappe, wir hatten Dünen, Flüsse, festen Untergrund, es war eine gute Etappe für mich, um anzugreifen, ich fühlte mich super gut, habe aber einen Navigationsfehler gemacht.“
Ruben Faria: „Martim unterlief der gleiche Navigationsfehler wie den RallyGP-Fahrern, wodurch er viel Zeit verlor. Als Preston eintraf, fand er den richtigen Weg und fuhr eine fehlerfreie Etappe, die ihm den dritten Platz einbrachte. Es war eine gute Etappe für ihn, da er Zeit gutmachte und nun mit über 17 Minuten Vorsprung führt. Martim verbesserte sich auf den vierten Gesamtrang und ist nicht weit vom dritten entfernt. Mal sehen, ob er es morgen aufs Podium schafft.“
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