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RED BULL ROMANIACS: TEO KABAKCHIEV UND POL TARRÉS SCHLAGEN AM DRITTEN OFFROAD TAG ZURÜCK

Nach zwei absolvierten Offroad Tagen starteten die Teilnehmer mit dem Bewusstsein, dass der Tag heute eine entscheidende Rolle im Kampf um die Gesamtwertung spielen würde. In der Gold Class startete Mani Lettenbichler (DEU, KTM) mit einem komfortablen Vorsprung von 19:37 Minuten auf seinen ärgsten Verfolger Teo Kabakchiev (BGR, Sherco). Kabakchiev wusste, dass er Zeit gutmachen muss, um den Druck auf Lettenbichler aufrechtzuerhalten.

Nach einem siebenstündigen Renntag und mehr als 140 Kilometern Hard Enduro kam Mani Lettenbichler wieder als Erster ins Ziel. Doch heute musste er sich Teo Kabakchiev geschlagen geben. Der Bulgare war als Zweiter gestartet, fuhr die schnellste Zeit des Tages und nahm Lettenbichler 53 Sekunden ab. Michael Walkner (AUT) präsentierte sich erneut in beeindruckender Form und landete mit einem Rückstand von 16 Minuten und 38 Sekunden auf Platz drei.

Für die Fahrer der Gold Class standen heute Sektionen wie „Magic Mushroom“, eine Serie anspruchsvoller, steiniger Auffahrten, gefolgt von „Coal Face“ und „Parallel Slalom“ auf dem Programm. Vor dem Service Point wurde es mit den neuen Sektionen „Low Battery“ und „Slap Me Baby“ dann richtig anspruchsvoll. 

Kabakchiev präsentierte sich wie beflügelt und erreichte fast zeitgleich mit Lettenbichler die dritte LEATT LIVEmaniacs Stage. Auf dem steilen, felsigen und ausgesetzten Bergrücken „Galindo“ demonstrierten die zwei Spitzenfahrer ihr außergewöhnliches Können und ließen sich von der Auffahrt kaum aufhalten. Noch anspruchsvoller wurde es jedoch im anschließenden Downhill. Lettenbichler kam zügig voran, indem er das Motorrad teilweise kontrolliert bergab schob („Bulldogging“) und andere Abschnitte fahrend meisterte. Kabakchiev verlor hingegen wertvolle Sekunden, als er zunächst zwischen Bäumen hängen blieb und ihm das Motorrad anschließend noch an einer besonders steilen Stelle abrutschte. Über die drei Runden der LIVEmaniacs Stage fuhr Lettenbichler heute die schnellsten Zeiten.

Mani Lettenbichler: „Heute war wieder ein langer Tag mit sieben Stunden auf dem Motorrad, aber insgesamt lief es ziemlich gut. Ich musste richtig pushen, weil ich wusste, dass Teo heute sehr stark unterwegs ist. Der LIVEmaniacs-Downhill war wirklich hart und hat uns definitiv an unsere Grenzen gebracht. Jetzt freue ich mich auf den letzten Renntag morgen.“

Teo Kabakchiev: „Das war ein echter Red Bull Romaniacs Tag – mit richtig harten Auffahrten vor dem Service Point. Ich musste mich voll konzentrieren, um keine Fehler zu machen. Ich wusste, dass Mani auch heute wieder sehr sauber fährt, und wir haben den ganzen Tag um die Führung gekämpft. Morgen werde ich im Kampf um den Gesamtsieg noch einmal alles geben.“

Gold Class Ergebnisse:

1. Teo Kabakchiev (BGR)

2. Mani Lettenbichler (DEU)

3. Michael Walkner (AUT)

Schnellste Zeiten – LEATT LIVEmaniacs Stage 3:

1. Mani Lettenbichler (DEU)

2. Teo Kabakchiev (BGR)

3. Michael Walkner (AUT)

Michael Walkner (AUT) erreichte die LIVEmaniacs Stage „Galindo“, kurz bevor Teo Kabakchiev in seine dritte Runde startete. Mit viel Selbstvertrauen und hervorragender Technik meisterte Walkner die steile Felsauffahrt, ohne Kabakchiev aufzuhalten.

Den Spitzenfahrern ist eine Gruppe hungriger Nachwuchsfahrer dicht auf den Fersen. Sie bringen bereits erstaunliche Rennerfahrung und beeindruckende Erfolge mit. Ihr gemeinsames Ziel: ein Platz auf dem Podium der Red Bull Romaniacs.

James Moore (ZAF) ist mit seinen 19 Jahren bereits äußerst erfolgreich. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Titel des Junioren-Weltmeisters sowie der Sieg bei der Roof of Africa 2025. Mitch Brightmore (GBR) bringt seine starke Trial-Vergangenheit mit ins Hard Enduro. Zu seinen Erfolgen zählen die Titel des British Youth Elite Champion, des FIM SuperEnduro Junior World Champion und des Junior World Hard Enduro Champion 2023.

Auch sein jüngerer Bruder Ashton Brightmore (GBR) hat großes Potenzial und wurde 2023 Junioren-Vizeweltmeister der FIM Hard Enduro World Championship. Tom Scales (ZAF) ist ehemaliger südafrikanischer Enduro-Meister und wurde 2025 Drittplatzierter der FIM Junior Hard Enduro Weltmeisterschaft. Der junge Südafrikaner Matthew Green bringt bereits mehrere Jahre Red Bull Romaniacs Erfahrung mit. 2022 wurde er zum ersten Hard Enduro Junior Champion überhaupt und zählt ebenfalls zum Kreis der Kandidaten im Kampf um einen Podiumsplatz. Komplettiert wird diese Verfolgergruppe durch Lorenzo Gandola (ITA), den Trial-Welt- und Europameister der Jahre 2016 und 2017. Sein außergewöhnliches Fahrkönnen hat sich insbesondere in den technisch anspruchsvollsten Sektionen der Red Bull Romaniacs bereits mehrfach ausgezahlt.

Am Ende des Tages belegen genau diese Fahrer die Plätze vier bis neun der Gold Class. Trotz ihres Rückstands auf die drei Führenden liefern sie sich untereinander einen intensiven Kampf um jede Position. Mit nur noch einem verbleibenden Offroad Tag werden die Nachwuchsfahrer im Finale noch einmal alles geben, um sich möglichst weit nach vorne zu kämpfen.

Graham Jarvis (GBR, Jarv-e) arbeitete sich heute unauffällig durch das Fahrerfeld nach vorne. Zwar konnte er nicht ganz an seine bisherigen LEATT LIVEmaniacs-Leistungen mit den zweitschnellsten und achtschnellsten Zeiten anknüpfen, dennoch kämpfte er sich auf Rang 13 vor. Damit schreibt er weiterhin Geschichte: Er ist der erste Fahrer, der sich anschickt, die Gold Class auf einem Elektromotorrad zu finishen.

Die Silver Class wird weiterhin von Sandon Kerswell (AUS) dominiert, der seinen Vorsprung in der Gesamtwertung inzwischen auf mehr als eine Stunde ausgebaut hat. Auch wenn bei Red Bull Romaniacs jederzeit alles passieren kann, ist er auf dem besten Weg, den Klassensieg zu holen – vorausgesetzt, er meistert morgen auch die finalen Hillclimb-Sektionen.

Die Silver Class teilte sich heute den Abschnitt „Magic Mushroom“ mit der Gold Class. Anschließend wartete anspruchsvolles Terrain mit einer langen Passage aus rutschigen Steinen, bevor die Fahrer weiter auf alpinen Trails die spektakuläre Landschaft der Karpaten durchquerten.

Silver Class Ergebnisse:

1. Sandon Kerswell (AUS)

2. Florian Kirchmayer (AUT)

3. David Ignat (ROU)

Die ersten Kilometer der Bronze Class boten einen flüssigen Streckenverlauf, erforderten jedoch volle Konzentration und einen sicheren Griff am Lenker. Technische Passagen stellten das Können und die Ausdauer der Teilnehmer auf die Probe, bevor die spektakulären, aber anspruchsvollen alpinen Trails die zweite Hälfte des Tages prägten. Der Renntag forderte die Fahrer ohne Pause. Entsprechend erleichtert erreichten sie das Ziel und haben nun nur noch einen weiteren Offroad Tag vor sich.

Red Bull Romaniacs Veteran Emanuel Gyenes (ROU), der an allen 23 Ausgaben teilgenommen hat, konnte heute Zeit gutmachen und liegt auf Rang fünf. Morgen wird er erneut versuchen, den Sprung auf das Podium zu schaffen. Das gleiche Ziel verfolgt auch Tjaša Fifer (SVN), die als einzige weibliche Teilnehmerin bisher eine beeindruckende Leistung zeigt und den heutigen Tag auf Rang sechs beendete.

Bronze Class Ergebnisse:

1. Francisco Mateu (ESP)

2. David Rusanescu (ROU)

3. Benjamin Richter (DEU)

Die Strecke der Iron Class war nach dem Start zunächst schnell, bevor das Tempo durch eine Reihe anspruchsvoller Passagen eingebremst wurde. Auch wenn die Route nicht ganz so fordernd wie die der Bronze Class war, mussten die Teilnehmer hochkonzentriert bleiben. Dafür wurden sie mit wunderschönen alpinen Trails belohnt. Auch in der Iron Class haben sich inzwischen Favoriten etabliert. Sie pushen sich gegenseitig und wechseln täglich die Platzierungen. Nico Friedmann (DEU) führt die Gesamtwertung an. Die Entscheidung um die verbleibenden Podiumsplätze fällt erst morgen: Wer hat noch Reserven und kann im Finale am härtesten um das Podium kämpfen?

Die Atom Class erlebte heute einen harten Weckruf: Eine sehr technische und rutschige Felspassage forderte die Teilnehmer direkt zu Beginn, bevor es zurück in Richtung Skigebiet ging. Dort verlangten die rauen Graspassagen mit zahlreichen versteckten Steinen höchste Konzentration und ließen die Fahrer keine Sekunde nachlassen. Insgesamt bewältigten sie 121 Kilometer – nach drei anstrengenden Offroad Days dürfte inzwischen jeder die Strapazen der vergangenen Tage spüren.

Die vollständigen Ergebnisse sind auf der Website abrufbar.

ADVENTURE BIKE KATEGORIE

Der Wettbewerb in der Adv Ultimate Class bleibt extrem eng. Der heutige Tag begann mit flüssigen, schnelleren Streckenabschnitten, entwickelte sich später jedoch zu einem wahren Kampf mit zahlreichen Auf- und Abfahrten sowie echten Hard Enduro Passagen, die alle Fahrer bis ins Ziel forderten.

Mario Roman (ESP, CFMoto) führt die Adventure Ultimate Class bislang an jedem Tag an. Dennoch beträgt sein Vorsprung in der Gesamtwertung nur 5 Minuten und 10 Sekunden – ein Polster, das keinen Fehler erlaubt. Pol Tarrés (AND, Yamaha) nutzte heute seine umfangreiche Red Bull Romaniacs Erfahrung auf der Yamaha Ténéré 700 und setzte zum Angriff an. Er sicherte sich den Tagessieg mit gerade einmal fünf Sekunden Vorsprung auf Roman und unterstrich damit, wie eng das Duell zwischen den beiden Fahrern ist.

Dieter Rudolf (AUT) bleibt ebenfalls mitten im Kampf um die Podiumsplätze. Er beendete den heutigen Tag nur 4:44 Minuten hinter Tarrés. Mit nur noch einem verbleibenden Offroad Day steht ein spannendes Finale bevor. Lediglich 5:13 Minuten trennen Tarrés und Rudolf vom Führenden Roman.

Adventure Category Offroad Day 3

Jonny Walker (GBR, Triumph) belegte heute Rang vier – ein starkes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass er nach seinem Kupplungsschaden am zweiten Tag eigentlich nicht hätte starten können. Seine Teilnahme wurde durch die Großzügigkeit seines Triumph-Teamkollegen Ivan Cervantes (ESP, Triumph Tiger 900 Rally Pro) ermöglicht, der seinen eigenes Rennen opferte, um die benötigten Teile bereitzustellen und Walker wieder an den Start zu bringen.

Cervantes kehrte erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt zu Red Bull Romaniacs zurück und brachte eine beeindruckende Erfolgsbilanz mit: fünf Titel in der Enduro-Weltmeisterschaft sowie 21 spanische Enduro-Meisterschaften. Nach einem starken Start in der Adventure Core Class am ersten Offroad Tag wurde das Rennen für ihn am zweiten Tag deutlich schwieriger. Als er jedoch sah, dass Walker in der Adventure Ultimate Class um eine Podiumsplatzierung kämpfte, traf er sofort die Entscheidung, seinem Teamkollegen zu helfen. Walkers vierter Platz am heutigen Tag war nicht nur das Ergebnis seines eigenen Kampfgeistes, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel für Teamgeist im Motorsport.

Adv Ultimate Ergebnisse:

1. Pol Tarrés (AND

2. Mario Roman (ESP)

3. Dieter Rudolf (AUT)

Anspruchsvolle Sektionen, Hillclimbs, rutschige Felspassagen und ein abwechslungsreicher Mix aus unterschiedlichstem Terrain warteten auf die Fahrer der Adv Core Class. Die große Herausforderung kam jedoch erst nach dem Service Point in Form eines klassischen, steilen und langen rumänischen Downhills. Einige Fahrer mussten absteigen und ihre schweren Adventure Bikes kontrolliert bergab schieben. Zusätzlich forderten rutschige Auffahrten viel Kraft und Energie. 

Sam Sunderland (GBR, Triumph) erwischte heute keinen perfekten Tag und verlor etwas Zeit. Da ihn jedoch nur zwei Minuten vom Gesamt Führenden trennen, bleibt der Kampf um den Sieg weiter offen und wird sich erst auf den letzten Metern entscheiden.

Adv Core Ergebnisse:

1. Jose Antonio Lombardia (ESP)

2. Rene Columna (DOM)

3. Panagiotis Kouzis (GRC)

Die ADV Lite Class hatte es heute mit einer etwas einfacheren Strecke zu tun. Dennoch sind auch in dieser Klasse die Strapazen der vergangenen Tage deutlich spürbar. Zum Abschluss warteten einige klassische, lange und steile Romaniacs-Downhills auf die Fahrer. Die größte Herausforderung wird nun sein, den letzten Renntag erfolgreich zu überstehen.

ADV Lite Ergebnisse:

1. Adrian Raduta (ROU)

2. Mark Newton (NZL)

3. Liviu Mircea Bereteu (ROU)

Die Fahrer der eMoto Hobby Class erlebten einen abwechslungsreichen und erfolgreichen Enduro-Tag. Valentin Rehrl (DEU) sicherte sich den Tagessieg, während Martin Dosch (DEU) weiterhin die Gesamtwertung anführt. Da jedoch noch ein Offroad Day bevorsteht, bleibt der Kampf eng und weiterhin alles möglich. Das entscheidende Duell um den Sieg könnte in der Hillclimb Arena stattfinden, wo sowohl das Können der Fahrer als auch die Performance der eMotos darüber entscheiden werden, wer am Ende ganz oben auf dem Podium steht.

eMoto Hobby Ergebnisse:

1. Valentin Rehrl (DEU)

2. Martin Dosch (DEU)

3. Dani Otil (ROU)

Die vollständigen Ergebnisse sind auf der Website abrufbar.

Für den finalen Offroad Day kehren die Teilnehmer in die Region um Sibiu zurück. Alle Klassen treffen in der spektakulären Finish Hillclimb Arena zusammen und werden tausenden Zuschauern noch einmal eine letzte beeindruckende Show bieten.

Prolog-Mastermind Andy Fazekas hat eine spannende Kombination aus neuen Hindernissen vorbereitet, um die Fahrer vor der Ziellinie noch einmal vor eine letzte Herausforderung zu stellen. Danach überqueren sie die langersehnte Ziellinie und dürfen sich den Titel Red Bull Romaniacs „UNSTOPPABLE“ Finisher sichern.

LEATT LIVEmaniacs 2026 Offroad Day 3

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