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43. SUPERCROSS DE PARIS AM 21. UND 22. NOVEMBER 2026!


In weniger als einem Monat findet in der Arena La Défense der 43. Supercross statt. Zum neunten Mal in ihrer noch jungen Geschichte ist Europas größte (vollständig überdachte und beheizte) Indoor-Arena Schauplatz des traditionsreichsten internationalen Supercross-Events!

Die Zeit vergeht, doch der Supercross de Paris bleibt ein legendäres Ereignis, das jedes Jahr Zehntausende von Fans anzieht, um die Stars des Sports anzufeuern. Am 21. und 22. November wird die Arena wieder von der Energie des Supercross und Freestyle erfüllt sein – ein Spektakel der Extraklasse!

Paris – ein Garant für Erfolg

Paris bleibt das prestigeträchtigste Supercross-Event außerhalb der USA im internationalen Kalender. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1984 im POPB (Palais Omnisports de Paris-Bercy) hat sich die Veranstaltung bewährt und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Champions aus dem Mutterland des Supercross, den Vereinigten Staaten von Amerika, an. Paris hat enge Beziehungen zu Spitzenfahrern sowie offiziellen Herstellern und Teams aufgebaut. Dies hat dazu beigetragen, eine treue Fangemeinde und engagierte Partner zu gewinnen, die die Exklusivität dieses Spektakels zu schätzen wissen. Auch die Ortswechsel, vom POPB über Lille bis hin zur heutigen Arena, haben dem Erfolg der Veranstaltung keinen Abbruch getan; sie ist nach wie vor das einzige Event, das den Status eines „großen internationalen Klassikers“ für sich beanspruchen kann.

Ken Roczen ist zurück!

Es ist stets eine Herausforderung, den amtierenden US-Supercross-Meister für eine Teilnahme zu gewinnen. Für die Veranstalter ist es daher eine besondere Ehre, Ken Roczen präsentieren zu dürfen – direkt nach seinem Titelgewinn, den er in einem packenden Finale gegen Hunter Lawrence für sich entschied! Der einstige Wunderknabe kehrt mit seinem unverwechselbaren Fahrstil zu seinen europäischen Wurzeln zurück, um seinen Titel in Paris zu feiern – ein krönender Höhepunkt einer außergewöhnlichen Karriere. Im Laufe seiner Laufbahn dominierte er sowohl Welt- als auch US-Meisterschaften, überwand schwere Verletzungen und vollbrachte eines der bemerkenswertesten Comebacks im internationalen Sport. Dies alles hat zu seinem legendären Status und seiner weltweiten Popularität beigetragen!

„KR94“ tritt nun an, um es sieben seiner Vorgänger gleichzutun, die sich in der „Stadt der Lichter“ verewigten, indem sie nur wenige Monate nach ihrem Titelgewinn auf der anderen Seite des Atlantiks das Supercross in Paris gewannen: Johnny O’Mara (1984), Jean-Michel Bayle (1991), Jeff Stanton (1992), Jeremy McGrath (1993 und 1995), Jeff Emig (1998) und Jason Anderson (2018) … eine wahrhaft beeindruckende Liste, die für sich selbst spricht!

Fünf Anwärter

Im Duell mit dem weltweit besten Supercross-Fahrer treten fünf potenzielle Rivalen an. Aaron Plessinger, der spektakuläre „Cowboy“, wird in Paris seinen ersten (und mit Spannung erwarteten) offiziellen Auftritt auf einer Triumph absolvieren! Der hochtalentierte Jo Shimoda – der sich 2023 durch vier Siege in sechs Finalrennen den Titel „Prince of Paris“ sicherte – bestreitet in Paris sein erstes Supercross-Rennen in der 450er-Klasse; eine Kategorie, die seinem makellosen Fahrstil perfekt entgegenkommen dürfte! Als Dritter im Bunde tritt Jordon Smith an. Er übernimmt die schwierige Aufgabe, Malcolm Stewart zu ersetzen, der nicht für sein künftiges Team an den Start gehen kann, da noch keine gemeinsamen Testmöglichkeiten bestanden… Die Veranstalter bedauern diesen Rückschlag und auch Malcolm zeigt sich enttäuscht; gemeinsam entschuldigen sie sich beim Pariser Publikum (er hatte sich bereits Paris 2027 fest im Kalender vorgemerkt). Mit dem äußerst hartnäckigen Smith – der beim Finale der SMX-Serie den 8. Platz belegte (knapp vor Stewart!) – ist das gesamte Team Triumph USA in Paris vertreten. Dies unterstreicht den Anspruch des Teams, vor dem Pariser Publikum einen eindrucksvollen Einstand zu feiern!

Diesem US-Aufgebot stehen zwei Stars aus der europäischen MXGP-Weltmeisterschaft gegenüber, die beide über großes Talent verfügen und auch im Supercross ehrgeizige Ziele verfolgen! Tom Vialle muss man kaum noch vorstellen: Er hat bereits zwei Supercross-Titel in den USA gewonnen und eine bemerkenswerte Debütsaison in der Königsklasse absolviert (vierter Platz in der Gesamtwertung und Auszeichnung als „Rookie of the Year“!)... Tom kehrt mit noch höheren Ambitionen nach Paris zurück – als Lokalmatador kann er zudem auf die lautstarke Unterstützung des Publikums zählen! 

Der zweite Fahrer, Lucas Coenen, gibt in Paris sein Supercross-Debüt. Er führte die MXGP-Weltmeisterschaft souverän an, bevor ihn eine Verletzung um seine Titelchancen brachte. Dass er dennoch über eine enorme Widerstandskraft verfügt, bewies er erst Anfang des Monats, als er trotz Schmerzen dazu beitrug, dass Belgien das „Motocross of Nations“ in Ernée gewinnen konnte. Da er unmittelbar vor seinem großen Debüt in Übersee im kommenden Januar direkt in den Supercross-Sport einsteigt, ist Lucas Coenen bei dieser Ausgabe eine der spannendsten Unbekannten – und ein absoluter Publikumsmagnet!

Eine SX1-Klasse, so wettbewerbsintensiv wie nie zuvor

Weitere Fahrer reisen von der anderen Seite der Weltkugel – aus Australien – an, wo sie seit letztem Jahr mehrfach auf dem Podium der australischen Meisterschaft standen. Der überaus beliebte Cédric Soubeyras (Rekordteilnehmer in Paris mit 19 Starts – und im vergangenen Jahr sogar noch einmal auf dem Podium!) sowie Hayden Mellross, der für das Team Yamaha VHR an den Start geht, dürften ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Ebenso mit von der Partie sind die Spitzenfahrer der SX Tour (französische Meisterschaft): der mehrfache Meister Maxime Desprey, der Zweitplatzierte Jordi Tixier und Tom Guyon, der in der Gesamtwertung den dritten Platz belegte – sie alle sind natürlich dabei!

Eine hochspannende SX2-Klasse

Während die SX1-Klasse den Höhepunkt des Events bildet, stehen zwei weitere Kategorien auf dem Programm: die Finalläufe der französischen SX2- und SX-Junior-Meisterschaften. Neben den Spitzenfahrern der jeweiligen Meisterschaften – konkret den besten 12 der SX2-Klasse und den besten 10 der SX-Junior-Klasse – sorgen mehrere „Wildcard“-Fahrer, die von den Partnerteams des Paris SX eingeladen wurden, für zusätzliche Spannung und fordern die Führenden heraus. Dazu gehören unter anderem Lonny Ferrer bei den Junioren sowie Michael Hicks (auf einer elektrischen Stark) in der SX2-Klasse. 

Bud Racing schickt – neben Tim Lopes in der Junior-Klasse – die beiden starken Fahrer Michael Harrison und Henry Miller in der SX2-Klasse an den Start. GSM-Yamaha hat den sehr schnellen jungen Australier Reid Taylor verpflichtet, während KTM France Calvin Fonvieille wieder in seine bevorzugte Kategorie zurückkehren lässt.

Triumph Deutschland hat mit Hamden Hudson einen der aufstrebenden Stars der Marke aus Amerika unter Vertrag genommen. SR Honda arbeitet derweil daran, die Teilnahme eines weiteren Hochkaräters zu fixieren: Entweder den mehrfachen Arenacross-Champion und „Prince of Paris“ von 2021, Kyle Peters, oder den aktuellen Spitzenreiter der US-Arenacross-Serie, Isaiah Clark...

Die größte Attraktion in der SX2-Klasse ist jedoch der erste SX-Auftritt von Sacha Coenen. Der 20-Jährige – der seinen Geburtstag gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Lucas nur wenige Tage vor dem Event in Paris feiert – hat in dieser Saison weltweit für Begeisterung gesorgt, auch in Amerika. Dort gewann er drei der vier Outdoor-Rennen, an denen er teilnahm – wobei er sich bei einem dieser Rennen sogar das Schlüsselbein brach, den Wettkampf aber dennoch fortsetzte! Sein außergewöhnlicher Kampfgeist ist beeindruckend. Wird es dem offiziellen KTM-Piloten gelingen, sein enormes Motocross-Talent von Anfang an auch auf einer SX-Strecke in zählbare Erfolge umzumünzen? Die Motocross-Welt stellt sich genau diese Frage – und angesichts von Sachas feurigem Temperament dürfte das Event eine spektakuläre Show werden, bei der man garantiert keinen Moment verpassen möchte!

Sowohl in der SX1- als auch in der SX2-Klasse finden an jedem Abend drei Qualifikationsläufe statt (neu in diesem Jahr: Das längere „Finale“ zählt doppelt). Die Junioren treten zudem als Auftakt in einem großen Finale gegeneinander an. Zwischen den Rennen sorgt die traditionelle „Superpole“ von Bud Racing für Stimmung in der Arena – eine Atmosphäre, die durch die FMX-Fahrer zusätzlich angeheizt wird! 

Die „Monster Energy Freestyle Show“ präsentiert erneut die „Besten der Besten“: Mit Julien Vanstippen und José „Mincha“ Canosa sind zwei der derzeit führenden Freestyler am Start, die in dieser Saison bei verschiedenen X-Games-Events die Goldmedaillen dominierten. Sie werden am Ende des Abends in einem mit Spannung erwarteten „Best Trick Contest“ gegeneinander antreten. Ergänzt wird das Quartett durch den herausragenden Nicolas Texier sowie einen weiteren Weltklasse-Freestyler.

Ein prall gefülltes Programm

SX, FMX und jede Menge Unterhaltung – das erwartet die Zuschauer an beiden Veranstaltungstagen. Am Samstag beginnt das Programm um 19:00 Uhr, am Sonntag bereits um 14:00 Uhr. Die Türen der Plenitude Arena öffnen schon deutlich früher – am Samstag um 14:00 Uhr und am Sonntag um 10:30 Uhr –, sodass Fans auch die Trainingsläufe verfolgen können. Tickets für den Samstagabend sind bereits kaum noch zu bekommen, und auch für den Sonntagnachmittag sieht es ähnlich aus. Daher der Rat: Nicht lange zögern! Besucht die Website der Veranstaltung, um Euch eure Tickets zu sichern!

Weitere Informationen: www.supercrossparis.com

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