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DEM TUCHEIM: ES IST ANGERICHTET!

Der mit Spannung erwartete Saison-Auftakt steht unmittelbar bevor. Ein gut gefülltes Starterfeld mit internationalen Top-Fahrern verspricht Hochspannung. Auch die Streckenbedingungen dürften sich überaus interessant und anspruchsvoll gestalten – trotz einiger, kurzfristiger Modifikationen.

Die aktuelle Wetterlage zwang den gastgebenden Veranstalter MC Fiener Tucheim e.V. im ADAC nochmals zum Handeln. „Zwar haben die Niederschläge in den letzten Tagen und Wochen nachgelassen, dennoch ist der Boden weiterhin extrem nass“, berichtet Daniel Müller, der Streckenverantwortliche von „Rund um den Fiener“. „Deshalb haben wir entschieden, die beiden großen Schlammpassagen komplett herauszunehmen.“ Dabei handelt es sich um die Schlammwiese direkt nach der SP 2 sowie den Abschnitt am Bahndamm in unmittelbarer Ortsnähe kurz vor dem Rundenziel. „Die sind einfach unbefahrbar, das würde keinen Sinn und nur Probleme machen.“

Dennoch genügend Anspruch garantiert!

„Aber es bleiben auf der Runde noch genügend Stellen, welche die Teilnehmer fordern werden“, verspricht Daniel Müller, der zuletzt mit seinen Vereinskollegen beim Streckenbau immer wieder improvisieren musste. „Es wird einige Abschnitte geben, die sich dennoch sehr ausfahren werden. Zudem gab es durch Stürme schon wieder Windbruch in unseren Wäldern. Wir haben zwar nochmals alles kontrolliert und soweit auch alles im Griff, aber dennoch könnten bis zum Samstag trotzdem wieder Äste oder auch Stämme in der Spur liegen. Alles in allem wird es eine kräftezehrende Sache werden.“

Wie bereits angekündigt, und jetzt von Seiten des Veranstalters nochmals bestätigt, werden bei der Sonderprüfung 3, ebenfalls den extrem nassen Bedingungen geschuldet, einige Abstriche gemacht werden müssen. Der hintere Teil der Sandgrube steht weiterhin unter Wasser und ist daher in diesem Jahr nicht im Test integriert.

Umsicht und Rücksichtnahme geboten

Die Wiese für das Fahrerlager ist gesichert. Zwar gibt es auch hier noch einige nasse Stellen, doch die kritischen Teile werden extra abgesperrt sein, damit diese niemand befährt. Die Standplätze für alle Teams werden in unmittelbarer Nähe zur Straße ausgewiesen werden. Es wird trotzdem empfohlen, unnötiges Befahren zu unterlassen. Die Öffnung erfolgt am Donnertag 10 Uhr. Unbedingt einzuhalten sind auch die ausgeschriebenen Geschwindigkeitsangaben auf den Feldwegen in unmittelbarere Nähe zu den Kuhweiden.

Wer holt sich den Auftakt-Sieg?

Der letztjährige Gewinner von „Rund um den Fiener“ Jeremy Sydow gilt natürlich als heißer Kandidat auf den neuerlichen Sieg. Zumal der Sherco-Fahrer verlauten ließ, dass er topfit sei und sich mächtig freue, dass es nun endlich wieder los geht. Paroli bieten könnten aus dem KTM-Lager Davide von Zitzewitz, Chris Gundermann oder Edward Hübner, die allesamt in Tucheim schon starke Resultate eingefahren haben. Oder auch Andreas Beier (Beta), der im Sand immer für eine Überraschung gut ist, wie er im Vorjahr bewies. Aus Schweden sind ebenfalls wieder einige starke Fahrer dabei, wie die beiden Husqvarna-Fahrer Caspar Lindholm und Gustav Mähler oder Franz Lofquist (Yamaha), der wieder die komplette DEM-Saison bestreiten wird und, wie schon letztes Jahr in Zschopau, seinen Bruder Emil mitbringen wird. Interessant wird auch zu sehen sein, wie sich der Tscheche Jaroslav Kalny (Sherco), der bei „Rund um Zschopau 2023“ mit Platz zwei einen sehr starken Eindruck hinterließ, und Dietger Damiaens aus Belgien, der vor zwei Jahren in Rüdersdorf Europameister wurde, im Sand schlagen werden.

Der letztjährige Tucheim-Zweite Luca Fischeder sowie auch der Dritte Tristan Hanak fehlen hingegen verletzungsbedingt. Ebenso Krystof Kouble, definitiv ein Sieganwärter. Der Tscheche verletzte sich im Training und wird daher den Saison-Auftakt verpassen. Auch Florian Görner muss zuschauen. „Ich bekomme den Gips nicht ab“, zeigt sich der KTM-Fahrer enttäuscht, der sich im Januar das Kahnbein in der linken Hand brach. „Dennoch werde ich vor Ort sein und das Team unterstützen. Ich denke, es wird genügend Stellen geben, wo ich für die Kollegen die besten Spuren zeigen kann.“ Bei den zu erwartenden Bedingungen mit Sicherheit keine schlechte Idee...

Mehr unter adac-enduro.de

 

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