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DEM DAHLEN: ENDURO-SPEKTAKEL GARANTIERT!

Nur zwei Wochen nach dem fulminanten Saison-Auftakt geht es in Dahlen nun bereits in die nächste Runde. Der zweite Lauf zur Int. Deutschen Enduro Meisterschaft verspricht ebenfalls hochspannend und äußerst interessant zu werden!

Die allgemeine Wettersituation hat sich in den letzten Tagen und Wochen komplett gedreht und absolut positiv entwickelt. „Unsere anfänglichen Bedenken sind zerstreut, die Strecke ist hervorragend abgetrocknet, der Pegelstand der Dahle deutlich zurückgegangen“, gibt Lars Scholz, Vorstandsvorsitzender vom gastgebenden MSC Dahlen e.V. im ADAC in jeglicher Hinsicht Entwarnung. Damit stehen alle Zeichen auf grün, dass in diesem Jahr die beliebte Fluss-Durchfahrt wieder mit im Programm ist, ebenfalls wie die weiteren, bestens bekannten Strecken-Highlights in Form verschiedener Schlammpassagen.

Meltewitz - Neue Prüfung auf bewährtem Gelände

Die Sonderprüfung am Dahlener Burgberg wird in üblicher Form, wie in den letzten Jahren gefahren. Dafür wird der Test in Meltewitz um einiges anders aussehen, Start und Ziel sind diesmal getrennt. Ein Umstand, der vor allem Betreuern oft Schweißperlen auf die Stirn treibt und zusätzlichen Stress bedeutet. Doch die Macher haben sich etwas einfallen lassen, diesem Punkt entscheidend entgegenzuwirken. „Das Ziel befindet sich in diesem Jahr mehr in Ortsnähe und wird von den Teilnehmern als erstes angefahren. Dort können sie ihre Jacken und Taschen den Betreuern übergeben. Anschließend geht es 500, 600 Meter per Etappe zum Start der Sonderprüfung“ erklärt Thilo Albrecht, Vorstandsvorsitzender des SHC Meltewitz e.V. im ADAC. Der Test selbst ist diesmal um einiges verändert, im Gegensatz zum Vorjahr. „Der Start befindet sich unterhalb von unserem Plateau. Das Steinfeld haben wir nicht mit integriert, dafür einige andere Passagen. Alles ist ein wenig verändert gestaltet, teilweise fahren wir auch anders herum und insgesamt ist der Test ein klein wenig kürzer“, erklärt Thilo Albrecht, der mit zehn Leuten die Sonderprüfung bereits final präpariert hat, womit für „Rund um Dahlen“ 2024 alles angerichtete wäre.

Extreme Vorfreude beim Vorjahressieger

Jeremy Sydow, RuD-Gesamtsieger 2023 und Gewinner des DEM-Auftaktes 2024, kann es kaum erwarten, endlich wieder in Dahlen an den Start zu gehen. „Ich freue mich extrem. Schon im letzten Jahr hat mir diese Veranstaltung sehr gefallen. Tolle Prüfungen und eine schöne Atmosphäre mit vielen Zuschauern, die richtig Stimmung gemacht haben“, blickt der Chemnitzer zurück, für den es quasi wie ein Heimrennen ist und der am Sonntag auf eine ähnlich positive Resonanz wie im Vorjahr hofft. „Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes, wenn man auf der Strecke angefeuert wird. Das gibt zusätzlich noch einen kleinen Schub, um noch etwas mehr aus sich herauszuholen“, lacht der Sherco-Fahrer, der sich mit Albin Norrbin in Dahlen einem ganz besonders starken Konkurrent stellen muss. Mit dem schwedischen Fantic-Werksfahrer trug Jeremy Sydow in der EnduroGP-Weltmeisterschaft 2023 so manch heißes Duell im Kampf um den Junioren-Titel aus. „Ich freue mich sehr, dass Albin mit dabei ist, das macht die Sache extrem spannend. Schade nur, dass Luca nicht an den Start geht“, so der aktuell Führende in der Int. Deutschen Enduro Meisterschaft.

Luca Fischeder nicht am Start

Entgegen anderslautender Meldungen, die zu Wochenbeginn die Runde machten, wird der Int. Deutsche Enduro Meister der Jahre 2022 und 2023 bei „Rund um Dahlen“ nicht dabei sein. „Der Wunsch war definitiv da. Schon allein wegen dem Verein, den Zuschauern und allen Fans. Aber es ist zeitlich einfach nicht realisierbar“, bedauert Luca Fischeder, der sich aktuell bei seinem GasGas-Team in Italien intensiv auf die kommende WM-Saison vorbereitet. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, auch geschuldet meiner Sehnenscheiden-Verletzung in den Wintermonaten, wodurch wir etwas ins Hintertreffen geraten sind.“ Womit definitiv ein Sieganwärter und unbestrittener Publikumsliebling fehlen wird.

Viele Anwärter auf den Gesamtsieg

Dennoch gibt es genügend Fahrer, welche um die Vergabe der Top-Resultate ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen. In erster Linie ist da Davide von Zitzewitz (KTM) zu nennen, der in Tucheim mit Gesamtrang zwei einen bärenstarken Saison-Einstand erwischte. Für KTM-Fahrer Edward Hübner ist es das Heimrennen, entsprechend motiviert und mit den Fans im Rücken dürfte der Routinier zu Werke gehen. Chris Gundermann (KTM) frohlockte nach Rang fünf im Sand von Tucheim, dass nun seine Böden kommen, auf denen er sich deutlich wohler fühlt und sich folglich wohl mehr ausrechnet. Selbiges trifft auch auf den tschechischen Sherco-Youngster Matyas Chlum zu, der in Dahlen in der Start-Reihenfolge nun deutlich weiter vorn steht und damit das Überholen langsamerer Teilnehmer zu den Akten legt. Hinzu kommt Chlums Landsmann Krystof Kouble (Husqvarna), der 2022 und 2023 jeweils Gesamtdritter in Dahlen wurde. Und eben RuD-Titelverteidiger Jeremy Sydow sowie Albin Norrbin, der zweifellos eine heiße Aktie auf den Gesamtsieg ist. Der 22-jährige Schwede konnte schon einige prestigeträchtige Titel einfahren. So wurde er EnduroGP-Youth-Weltmeister 2021 und Junioren-Vizeweltmeister sowie Weltcup-Sieger der Kategorie J2 im Vorjahr. „Ich hatte mir in den vergangenen Jahren schon einmal vorgenommen, in der  Int. Deutschen Enduro Meisterschaft zu starten. Leider hat es zeitlich nie gepasst. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt klappt“, so der Fantic-Fahrer, der „Rund um Dahlen“ auch als gute Vorbereitung auf die kommende Weltmeisterschaft sieht.

Wiedersehen mit Milan Schmüser

Er ist jung, unheimlich talentiert und ein echtes Allround-Talent was Offroad-Motorräder betrifft. Nach einem Jahr Auszeit von der DEM kehrt Milan Schmüser nun wieder zurück. Doch mit etwas, was viele überraschen wird. Denn er plant, in der Klasse E3 eine Yamaha Baujahr 1986, 4-Takt und mit 600 ccm einzusetzen. „Dieses Projekt hatte ich mir eigentlich schon für letztes Jahr vorgenommen. Damals hat es jedoch nicht geklappt. Nun aber ist es soweit und ich freue mich sehr darauf“, grinst der 20-Jährige, der von Vater Björn und Ex-Champion Sascha Meyhoff als Rucksackfahrer unterstützt wird. „Ich bin total gespannt, wie es wird. Auf jeden Fall werde ich einen Heidenspaß haben und darauf kommt es mir an. Wenn noch die ein oder andere gute Prüfungszeit dabei herauskommt, wäre es das Sahnehäubchen“, so Milan Schmüser abschließend, der seinen bis dato letzten DEM-Lauf 2022 in Rüdersdorf bestritt und dort über den Titelgewinn des Deutschen Enduro-Junioren-Meisters jubeln durfte.

„Rund um Dahlen“ 2024 – kurz zusammengefasst mit kleineren Updates

  • 2. DEM-Saisonlauf am 17. März / Start 8 Uhr auf dem Marktplatz in Dahlen
  • Streckenlänge beträgt 79 km mit zwei Sonderprüfungen
  • Sonderprüfungen in Meltewitz (SP1) und Dahlen (SP2)
  • interessante Zuschauer-Punkte sind die vier Schlammpassagen in Bortewitz, „Drei Eichen“, „Krautgarten“ (beide zwischen Dahlen und Schwannewitz) und in Malsen sowie die Dahle-Durchfahrt bei Sörnewitz
  • für die DEM-Klassen sind dreieinhalb Runden plus kurze Zubringeretappe mit insgesamt acht Sonderprüfungen angesetzt
  • die DEC-Klassen müssen drei Runden mit insgesamt sechs Sonderprüfungen absolvieren
  • für Damen, Senioren und Super-Senioren sind zweieinhalb Runden und fünf Sonderprüfungen vorgesehen

Mehr unter adac-enduro.de

 

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