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STC RACING HUSQVARNA: HENRY JACOBI ÜBERNIMMT DAS RED PLATE!

Keine Pause für unsere Nr.1. Nur eine Woche nach dem krankheitsbedingten Ausfall von STC-Pilot Henry Jacobi (Husqvarna) beim WM-Lauf in Indonesien stand für den Thüringer und sein Team STC Racing Husqvarna mit dem vierten Lauf der ADAC MX Masters in Möggers (AUT) bereits die nächste schwere Prüfung auf dem Programm. Unter der Woche hatte sich Jacobi zwar gut von den Strapazen und seiner Viruserkrankung erholt, doch es blieben einige Fragezeichen vor dem Masters-Rennen.
 
Der Husky-Pilot klagte am Samstagmorgen zwar noch über Kopfschmerzen, gab aber rasch Entwarnung. “Das schlechte Gefühl war nach dem ersten Training wie weggeblasen. Natürlich war ich mir aber nicht sicher, wie das bei 30 Minuten Rennen aussieht. Im Qualifying  konnte ich jedenfalls Dritter werden, damit war schon mal ein guter Startplatz am Sonntag sicher.”  

Der Rennsonntag begann bei herrlichem Sommerwetter, einer top präparierten Oldschool-Hartbodenstrecke und Tausenden von Fans optimal. Für Henry Jacobi wurde es nach der Mittagspause ernst, als der erste Endlauf der Masters-Kategorie startete. “Als das Gatter fiel, konnte ich ganz vernünftig in den Top Ten starten,” schilderte Jacobi sein erstes Möggers-Finale. “Ich hab mich dann in den nächsten Minuten erfolgreich durchgemogelt bis auf Platz 3, bis ich kurz wegrutschte und einen Platz verlor. Ein Kontrahent machte bis zum Ziel noch mächtig Druck an meinem Hinterrad, aber ich hatte die Situation immer im Griff und fuhr Platz 4 nach Hause.”

Der zweite Lauf war eine ziemliche Herausforderung, weil die Temperaturen am Nachmittag in Möggers in tropische Höhen stiegen. Kein Problem für unseren Piloten. Jacobi: “In Lauf 2 hatte ich einen Superstart, konnte als Zweiter in der Startkurve das Rennen aufnehmen. Schon in der nächsten Kurve konnte ich die Spitze übernehmen. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis Jeremy Seewer kam und mich überholen konnte. Ich wollte hinterherfahren, bekam aber dabei einen Stein auf den Finger. Kurz danach bin ich bei einem Sprung zu früh gelandet und musste durch diesen Fehler zwei Kontrahenten vorbeilassen. Am Ende hatte ich dann wieder meinen Rhythmus gefunden und die Schmerzen am Finger ausgeblendet und konnte wieder auf Platz 3 vorfahren. Es lief so gut, dass ich sogar nochmal in Schlagdistanz zum Zweiten kam, aber die Zeit hat bis zum Ziel nicht mehr gereicht. Ich bin damit zweimal gut in das Ziel gekommen, ordentlich gepunktet und jetzt als neuer Spitzenreiter natürlich sehr zufrieden.”
 
Henry Jacobi übernahm in Möggers nach 4 von 7 Läufen die Führung in der Gesamtwertung der ADAC MX Masters Serie. Am kommenden Wochenende wartet mit dem WMLauf in Loket (CZ) eine ähnliche Strecke auf den Bad Sulzaer und damit eine gute Gelegenheit für Henry, auch in Tschechien hoch in die Punkte zu fahren.          
 
Teamkollege Michael Docherty hatte sich viel vorgenommen für Möggers. Leider unterlief dem Südafrikaner vor dem ersten Endlauf der Masters-Klasse ein Fauxpas, Docherty kam zu spät zum Vorstart. Im zweiten Lauf fuhr der Husky-Pilot mit Wut im Bauch ein glänzendes Rennen und finishte als Siebenter.  Im Youngstercup startete der junge Spanier Joan David Rosell Romero, scheiterte aber im Hoffnungslauf.  Die beiden Teenager Lauri Falke und Justin Trache erreichten die Finals der neuen 125er-Serie. Falke wurde mit einem 11/27-Resultat am Ende auf Rang 17 der Tageswertung notiert. Der Chemnitzer Trache blieb dagegen glück- und punktlos und musste die Rückreise mit Schmerzen und Brummschädel nach einem heftigen Startcrash in Lauf 2 antreten.

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