Dirtbiker Magazine #53

Dirtbiker Magazine #53

Hallo liebe Freunde des Dirtbiker Magazine!
ab Freitag, dem 23. August 2019 im Handel, steht unsere Dirtbiker Magazine Ausgabe #53(9/2019) im Handel, in der wir euch wieder mit einer vielseitigen Mischung feinster Dirtbike-Themen versorgen.

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STÜRMISCHES SAISONfiNALE IN HOLZGERLINGEN

Das Finale der diesjährigen ADAC MX Masters Serie fand traditionell beim KFV Kalteneck statt, weshalb es das 2-Stroke Revolution Racing Team ins Baden-Württembergische Holzgerlingen zog. Die Veranstaltung ist jedes Jahr das Heimrennen von Dennis Ullrich und die Strecke am Schützenbühlring gehört zu seinen absoluten Favoriten. Der Verein gab sich schon im Vorfeld größte Mühe, trotz der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr, beste Bodenverhältnisse und den beliebten griffigen, klebrigen Dreck zu schaffen.


Bei stürmischen, aber meist trockenen und angenehmen Bedingungen startete Dennis am Samstag Vormittag ins freie Training, welches wieder dazu genutzt wurde, herauszufinden welches Motorrad für die Streckenverhältnisse am besten geeignet ist.


Das Team testete die 2018er sowie die 2019er KTM SX 300 2-Takt mit unterschiedlichen Übersetzungen. Em Ende kam ein sechster Platz im freien Training sowie die Entscheidung für das 2019er Motorrad heraus, da bedingt durch die längere Übersetzung, nicht so oft geschaltet werden musste. Am Nachmittag dann, ging Dennis in die starkbesetzte, erste Qualifikationsgruppe. Während der Qualifikationsdistanz von 25 Minuten, schaffte er es kaum eine freie Runde zu fahren, da andere Fahrer ständig in seiner Ideallinie unterwegs waren. Er gelang ihm dennoch die 6-schnellste Zeit mit nur 2,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze zu fahren.

„Das ganze Jahr haben wir schon mit der Trockenheit zu kämpfen. In der Quali war dann die Strecke auch nicht optimal für mich und es gab nur vereinzelt Rillen. Dadurch konnte ich meine Vorteile, schneller als die anderen durch die Kurven zu fahren, nicht wirklich nutzen. Meiner Zeit fehlte aber trotzdem nicht so viel auf die Spitze“, kommentierte er die Geschehnisse vom Samstag.

Nach einem kleinen Schauer in den frühen Morgenstunden am Sonntag, ging es dann auch schon ins Warm-up, welches Ulle dazu nutzte nach idealen Spuren Ausschau zu halten. Da der Veranstalter über Nacht ausreichend gewässert hatte und nochmals viel Aufwand in die Streckenvorbereitung steckte, gab es am Sonntag deutlich mehr Rillen und für das Befinden von Dennis bessere Verhältnisse als am Tag zuvor, weshalb er nach dem Warm-up zuversichtlich den Rennen am Nachmittag entgegenblickte.


Während der angekündigte Sturm gegen Mittag an Speed zunahm, nahm im Team nach der Mittagspause die Spannung ebenfalls zu. Diese Spannung entlud sich bei Dennis in Form einer fantastischen Reaktion am Gatter und einem Holeshot, Doch leider währte die Freude nicht lange, denn bereits in der dritten Kurve endete die Euphorie in einem eher banalen Crash. Das Vorderrad seiner KTM sprang aus der Spur und Dennis lag samt Motorrad vor dem ganzen Fahrerfeld. Erst als alle Fahrer vorbei waren, konnte er wieder ins Renngeschehen eingreifen, musste allerdings das Feld von hinten aufrollen. Er ließ nicht locker und kämpfte sich über die Renndistanz auf Platz 12 nach vorne.


„Es ist schön zu sehen, dass der Speed mittlerweile super ist, aber auf der anderen Seite natürlich ärgerlich, dass ich mit dem perfekten Start nicht direkt vorne mitfahren konnte, und somit nicht in der Lage war zu zeigen was möglich ist“, berichtete Ulle nach Lauf 1.

Beim Start zum zweiten Wertungslauf lag Dennis im Bereich der Top 5, jedoch fiel er im Gedränge der ersten Kurven auf Platz 10 zurück. Sein Ehrgeiz kannte jedoch keine Grenzen. Mit einem super Flow kämpfte er sich Platz für Platz nach vorne, fuhr enorm starke Rundenzeiten und beendete den zweiten und damit letzten Wertungslauf der Saison auf einem hervorragenden vierten Platz.

„Ich habe im zweiten Lauf alles gegeben, um nochmal zu zeigen, dass ich mit meinem 2- Takter hier nicht nur zum Spaß mitfahre, sondern auch um die vordersten Plätze mitkämpfen kann. Heute hat mir das Fahren mega viel Spaß gemacht und vor allem die ganzen Top-Leute überholt zu haben, gibt mir ein gutes Gefühl mit in die Winterpause und zeigt, dass der Weg, den wir dieses Jahr gegangen sind funktionieren kann, wenn alles passt.“
In der Tageswertung landete Dennis auf Platz 6 und schloß die Saison mit Platz 13 in der Meisterschaft ab. Wie es für Dennis und das Team in den nächsten Wochen weitergeht und was die Pläne für 2019 sind, erfahrt ihr in den kommenden Tagen!

 

 

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